Bergisch Gladbach verschiebt Entscheidung zu umstrittenen Gymnasial-Bauvorgaben
Bergisch Gladbach verschiebt Entscheidung zu umstrittenen Gymnasial-Bauvorgaben
Bergisch Gladbachs Ausschuss für Schul- und Gebäudemanagement (ASG) vertagt Entscheidung über neue Bauvorgaben für Gymnasien
Der Ausschuss für Schul- und Gebäudemanagement (ASG) in Bergisch Gladbach hat eine Entscheidung über neue Baustandards für Gymnasien verschoben. Der Schritt folgt auf Kritik, dass die vorgeschlagenen 86-seitigen Richtlinien unnötige Details enthielten, die die Kosten in die Höhe treiben könnten. Gleichzeitig genehmigte der Ausschuss trotz Einwänden des Schulleiters eine fast eine Million Euro teure Notinstandsetzung einer Schulsporthalle.
Zunächst hatte der Ausschuss den Stand der Sanierungsarbeiten an der Nelson-Mandela-Gesamtschule (NCG) und der Integrativen Gesamtschule Paffrath (IGP) geprüft. Bei der NCG gab es keine Bedenken, und die letzte Bauphase in der Reuterstraße soll planmäßig abgeschlossen werden. Allerdings wies Felix Bertenrath, Vertreter der weiterführenden Schulen im Kreis, auf anhaltende Probleme hin, die den Unterricht beeinträchtigen. Dazu gehörten Schwierigkeiten bei der Verteilung von Schülern aus Sprachförderprogrammen sowie bei der Unterbringung von Kindern mit besonderem Förderbedarf.
Anschließend wurde über die vorgeschlagenen "Standards für Bau und Sanierung von Gymnasien" diskutiert. Mitglieder kritisierten, dass das ursprünglich 2026 auf Basis der Schulbaurichtlinien von 2025 erstellte Dokument übermäßig detaillierte Vorgaben enthalte, die unnötige Kosten verursachen könnten. Der Ausschuss beschloss einstimmig, die Entscheidung zu vertagen, und forderte die Verwaltung auf, eine deutlich kürzere und präzisere Fassung vorzulegen.
Eine separate Debatte drehte sich um die Sporthalle der NCG, wo die Reparatur der Elektroanlage nun auf 912.273 Euro geschätzt wird. Obwohl Schulleiter Dieter Will die Mängel herunterspielte und die Notwendigkeit einer Schließung infrage stellte, unterstützte der Ausschuss die Sofortmaßnahme. Die Arbeiten sollen bis zum Herbst abgeschlossen sein.
Zudem skizzierte die Stadt erste Pläne für Übergangsgebäude hinter der IGP. Einige Varianten würden die Umwidmung benachbarter Parkflächen erfordern, die derzeit vom angrenzenden öffentlichen Schwimmbad genutzt werden.
Die Beschlüsse des Ausschusses bedeuten, dass die überarbeiteten Gymnasial-Baustandards erneut beraten werden, während die Notinstandsetzung der NCG-Sporthalle trotz der Vorbehalte des Schulleiters voranschreitet. Auch die Pläne für die Übergangsgebäude werden weiterverfolgt, könnten jedoch die Parkmöglichkeiten am Schwimmbad beeinträchtigen. Die nächsten Schritte hängen von den überarbeiteten Vorschlägen der Verwaltung und dem Abschluss der laufenden Sanierungen ab.
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