Seltener Megabad "Alaska" nach spektakulärer Flucht wieder in Sicherheit

Angelina Reinhardt
Angelina Reinhardt
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Ein weißer Brieftaube mit schwarzen Flügeln, Kopf, Füßen und Schwanzfedern sowie einem gelben Schnabel, der auf dem Boden neben einem Felsen steht.Angelina Reinhardt

Seltener Megabad "Alaska" nach spektakulärer Flucht wieder in Sicherheit

Seltener Megabad namens "Alaska" nach Flucht aus deutscher Falknerei wieder eingefangen

Ein seltener Megabad mit dem Namen Alaska, der aus einem Falknereizentrum in Deutschland entkommen war, ist unverletzt wieder eingefangen worden. Der Vogel, der seit Sonntag vermisst wurde, tauchte am Mittwoch auf einem Minigolfplatz in Bad Sachsa auf. Wildtierexperten hatten um sein Überleben gebangt, da der in Gefangenschaft aufgewachsene Adler keine Jagdkenntnisse besaß.

Alaska war am Sonntag aus dem Harz Falknereizentrum in Bad Sachsa verschwunden. Anders als wilde Artgenossen hatte er nie gelernt, selbst Beute zu schlagen, und hätte ohne Nahrung nur etwa sechs Wochen überleben können. Obwohl Megabad an einem Tag Hunderte Kilometer zurücklegen können, blieb der Vogel in der Nähe des Zentrums.

Megabad sind die größten Adler der Welt, erkennbar an ihrem markanten gelben Schnabel und den schwarz-weißen Streifen auf den Flügeln. Ursprünglich stammen sie aus den Küstenregionen Nordostasiens, etwa dem russischen Fernen Osten, Japan und Korea. In Deutschland gibt es keine wildlebenden Populationen, auch wenn vereinzelt Sichtungen in der Harz-Region dokumentiert wurden.

Der Falkner Rochus Brotzer entdeckte Alaska am Mittwochnachmittag auf einem örtlichen Minigolfplatz. Das Team konnte den Adler schnell und ohne Verletzungen einfangen. Während die Experten mit Stadttauben vertraut sind, war dies ihr erster Umgang mit einem Megabad.

In der Harz-Region gibt es keine Artenschutzprogramme für diese Adlerart, da sich die Bemühungen auf heimische Greifvögel wie den Seeadler konzentrieren. Projekte des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und lokaler Behörden zielen seit den 2010er-Jahren darauf ab, einheimische Raubvögel wiederanzusiedeln – nicht jedoch fremde Arten.

Alaska befindet sich nun wieder in der Obhut des Harz Falknereizentrums. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, die mit der Haltung nicht-heimischer Arten in Gefangenschaft verbunden sind. Wildtierexperten werden den Adler weiterhin beobachten, um sein Wohlbefinden zu sichern.

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