Wie Hendrik Wüst die Christkind-Tradition in seiner Familie neu belebt
Angelina ReinhardtBei der Familie Wüst holt Santa die Wunschliste ab - Wie Hendrik Wüst die Christkind-Tradition in seiner Familie neu belebt
Hendrik Wüst hat kürzlich eine geliebte Kindheitstradition wiederaufleben lassen und das Christkind-Postamt in Engelskirchen besucht. In seiner eigenen Familie wird der Brauch heute weitergeführt: Seine Tochter legt jeden Advent ihren Wunschzettel neben einen Teller mit Plätzchen. Das kleine, aber bedeutungsvolle Ritual verbindet die Generationen in der Vorweihnachtszeit.
Die Tradition, Briefe an das Christkind zu schicken, ist vor allem in Teilen Süddeutschlands noch immer beliebt. In Städten wie Stuttgart, wo der älteste Christkindlesmarkt bis ins Jahr 1692 zurückreicht, werfen Kinder ihre Wünsche in spezielle "Engelspost"-Briefkästen. In anderen Regionen, etwa in Malschwitz, sammeln sogar sowohl das Christkind als auch der Weihnachtsmann gemeinsam die Briefe ein. Für Wüst hat der Brauch eine persönliche Bedeutung – er erinnert sich noch gut an den Spielzeugkatalog, den er als Kind Seite für Seite durchblätterte und von Geschenken wie dem kleinen Dreirad träumte, das er einst erhielt.
Auch im Hause Wüst lebt die Tradition weiter: Seine Tochter hinterlässt ihren Brief neben den Plätzchen – und findet am nächsten Tag den Zettel verschwunden und die Leckereien angeknabbert. Dieser verspielte Austausch spiegelt Wüsts eigene Erinnerungen wider und verstärkt die magische Vorfreude auf Weihnachten. Sein Besuch im Christkind-Postamt von Engelskirchen unterstreicht, wie sehr diese Bräuche überdauern und Familiennostalgie mit regionalen Gepflogenheiten verbinden.
Die Christkind-Tradition, deren genaue Ursprünge zwar nicht dokumentiert sind, bringt Familien wie den Wüsts noch immer Freude. Wunschzettel verschwinden, Plätzchen sind plötzlich weg – und die Wünsche, ob nach Spielzeug oder Dreirädern, finden ihren Weg zum Christkind. Für viele sind es genau diese kleinen Momente, die den Zauber der Weihnachtszeit ausmachen.






