Wesel stärkt Partnerschaft mit ukrainischer Stadt Saporischschja durch konkrete Hilfe
Halil KramerWesel stärkt Partnerschaft mit ukrainischer Stadt Saporischschja durch konkrete Hilfe
Die deutsche Stadt Wesel hat ihre Verbindungen zur ukrainischen Stadt Saporischschja durch kontinuierliche Unterstützung und Zusammenarbeit weiter gestärkt. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 haben zahlreiche deutsche Kommunen lebenswichtige Hilfe geleistet – Wesel spielt dabei eine zentrale Rolle für seine Partnerstadt.
Wesel und Saporischschja pflegen seit Jahren eine enge Partnerschaft. Bürgermeister Rainer Benien (Wesel) betonte die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden Städten und bezeichnete seinen Amtskollegen Serhij Rjesik (Saporischschja) als geschätzten und häufigen Gast. Rjesik wiederum dankte Wesel für die anhaltende Unterstützung während des Krieges.
Erst kürzlich traf eine Lieferung mit einem Radlader ein, finanziert über ein Programm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Die Maschine soll den Bewohnern Saporischschjas bei den Wiederaufbauarbeiten helfen. Neben materieller Hilfe hat Wesel zudem Kinder und Jugendliche aus der Ukraine zu einem zweiwöchigen Aufenthalt eingeladen.
Für diesen Sommer ist ein weiteres gemeinsames Ferienlager für deutsche und ukrainische Kinder geplant. Benien unterstrich die Bedeutung dieser Begegnungen und äußerte zugleich die Hoffnung auf Frieden in der Ukraine.
Wesels Engagement steht exemplarisch für einen breiteren Trend: Mindestens acht deutsche Städte – darunter Kassel, Hofgeismar und Stuttgart – haben Generatoren, Baumaschinen und andere Hilfsgüter in ukrainische Gemeinden geschickt. Die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen Wesel und Saporischschja zeigt praktische Solidarität in Kriegszeiten.






