PETA fordert Stopp von Jagd und Angeln: "Unnötiges Tierleid ohne ökologischen Nutzen"
Margit AtzlerPETA fordert Stopp von Jagd und Angeln: "Unnötiges Tierleid ohne ökologischen Nutzen"
Jedes Jahr töten Hobbyjäger in Deutschland über fünf Millionen Wildtiere und rund 200.000 Katzen. Gleichzeitig verursachen Angler durch Hakenverletzungen und langsames Ersticken Millionen von Fischen unnötiges Leid. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert nun ein Ende beider Praktiken – mit der Begründung, dass sie weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar seien.
Die Kampagne von PETA rückt die Folgen der Jagd auf Wildtiere in den Fokus. Laut der Organisation stören Schusswaffen die sozialen Strukturen der Tiere und führen paradoxerweise zu höheren Fortpflanzungsraten. Sprecher Peter Höffken betonte, dass weder Jagd noch Angeln aus ökologischer oder moralischer Sicht zu rechtfertigen seien.
Bisher gibt es in keinem deutschen Bundesland ein vollständiges Verbot der privaten Freizeitjagd. Die Landesgesetze erlauben lizenzierten Personen das Jagen unter bestimmten Auflagen, ohne dass es flächendeckende Verbote gibt. PETAs Forderungen erstrecken sich auch auf das Angeln: Die Organisation verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse, wonach Fische Schmerz empfinden, über ein Bewusstsein verfügen und sich sogar im Spiegel erkennen können. Schätzungen zufolge verletzen und ersticken Angler jährlich unzählige Fische.
Die Debatte über Jagd und Angeln in Deutschland hält an, während PETA auf rechtliche Änderungen drängt. Da bisher kein Bundesland ein generelles Verbot erlassen hat, bleiben die Praktiken zwar reguliert, aber weit verbreitet. Die Organisation besteht darauf, dass beide Aktivitäten Tieren unnötiges Leid zufügen – ohne dabei einen ökologischen Nutzen zu erfüllen.






