04 April 2026, 22:24

"Ambient Noise" zeigt den unsichtbaren Alltag der dpa-Nachrichtenmacher

Eine Gruppe von Journalisten mit Mikrofonen und Kameras interviewt Individuen vor einer Menge an öffentlichem Raum.

"Ambient Noise" zeigt den unsichtbaren Alltag der dpa-Nachrichtenmacher

Der Dokumentarfilm Ambient Noise aus dem Jahr 2016 entführt die Zuschauer in den Berliner Newsroom der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Unter der Regie von Friedrich Rackwitz erkundet der Film, wie Nachrichten durch Quellen, Deadlines und schnelle Entscheidungen geprägt werden. Noch im selben Jahr war er für den Deutschen Wettbewerb beim DOK.fest München nominiert.

Gedreht ausschließlich in Deutschland, umfasst der Dokumentarfilm eine Laufzeit von 83 Minuten und ist ohne Altersbeschränkung. Verzichtet wird auf Kommentare oder eine Erzählerstimme – stattdessen lässt der Film den Alltagsrhythmus der Redaktion für sich sprechen. Die Kamera fängt eine Welt ein, die sich von der normalen Lebensrealität entfernt anfühlt, deren Entscheidungen jedoch globale Auswirkungen haben.

Produziert wurde das Projekt von der Meku Film GmbH in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München). Für die Kameraarbeit zeichnete Carla Muresan verantwortlich, während Rackwitz auch das Drehbuch verfasste. Durch stille Beobachtung zeichnet der Film die Entwicklung der dpa-Arbeit nach – von früheren manuellen Methoden wie der Blockade von Telefonzellen bis hin zur heutigen, KI-gestützten Echtzeitberichterstattung mit weltweiter Reichweite.

Ambient Noise verbindet dokumentarische mit biografischen Elementen und wirft dabei unaufdringlich die Frage auf: Welchen Preis zahlen diejenigen, die diese unermüdliche Arbeit leisten?

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Der Film gewährt einen seltenen Einblick in die Mechanismen hinter den Nachrichten. Seine Nominierung beim DOK.fest München unterstreicht seinen Beitrag zum Dokumentarfilmgenre. Ohne erklärende Stimme entfaltet sich die Geschichte allein durch die unsichtbaren, doch einflussreichen Abläufe im Newsroom.

Quelle