Zonta Club Mönchengladbach feiert 48 Jahre Einsatz für Frauenrechte mit Spendenaktion
Margit AtzlerZonta Club Mönchengladbach feiert 48 Jahre Einsatz für Frauenrechte mit Spendenaktion
Zonta Club Mönchengladbach I feiert langjähriges Engagement für Frauenrechte
Der Zonta Club Mönchengladbach I hat mit der Feier seines langjährigen Einsatzes für Frauenbelange in der Stadt einen bedeutenden Meilenstein gesetzt. Statt Geschenke zum Jubiläum anzunehmen, sammelte der Club über 3.000 Euro, um ein örtliches Frauenhaus bei der Anschaffung neuer Möbel zu unterstützen.
An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen benachbarter Zonta-Clubs sowie fast alle Dienstleistungsorganisationen Mönchengladbachs teil. Oberbürgermeister Felix Heinrichs ehrte die Gründungsmitglieder Marianne Ziegele und Edith Weiss-Henseler für ihr jahrzehntelanges Engagement. Auch Bürgermeisterin Gülistan Yüksel würdigte den nachhaltigen Einfluss des Clubs auf Fraueninitiativen in der Region.
Antje Buch, Präsidentin des Verbandes Deutscher Zonta-Clubs, sprach über die internationale Arbeit der Organisation. Zonta International, mit 26.000 Mitgliedern in 64 Ländern, setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen durch Fürsprache und Dienstleistungen ein. Lokale Sektionen – wie etwa in Würzburg oder Bad Kissingen-Schweinfurt – führen Projekte durch, darunter Führungskräftepreise und Kampagnen gegen Gewalt.
Seit 1976 ist der Mönchengladbach Club fester Bestandteil der Stadt und blickt bereits auf sein 50-jähriges Jubiläum im Jahr 2026. Zu den bisherigen Projekten zählen ein Golfturnier zugunsten bedürftiger Frauen sowie jährliche Veranstaltungen zum Orange Day gegen Gewalt. Die bei der aktuellen Feier gesammelten Mittel werden nun für die dringend benötigte Ausstattung eines Frauenhauses verwendet, das in neue Räumlichkeiten umzieht.
Der Zonta Club Mönchengladbach I verbindet weiterhin globale Ziele mit lokalem Handeln. Die Spende von 3.000 Euro kommt direkt den Frauen im Frauenhaus zugute, während die laufenden Projekte des Clubs seine Bedeutung für das bürgerliche und karitative Leben der Stadt unterstreichen.






