30 April 2026, 12:32

Wie Duisburgs Stolpersteine an NS-Opfer erinnern – ein Vortrag mit Dr. Marina Sassenberg

Denkmal in einem Stadtplatz gewidmet an Holocaust-Opfern, mit einem Baum davor, einer Topfpflanze, verstreuten trockenen Blättern, umgeben von Gebäuden, Fahrzeugen, Strommasten und Bäumen unter einem Himmel.

Wie Duisburgs Stolpersteine an NS-Opfer erinnern – ein Vortrag mit Dr. Marina Sassenberg

Am 10. November 2023 findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über das Stolpersteine-Projekt statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg beleuchtet, wie die kleinen Messingtafeln an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und welche Rolle sie in der heutigen Erinnerungskultur spielen. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster in der Innenstadt.

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Die Initiative Stolpersteine wurde vom Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen. Jede der zehn Zentimeter großen Pflastersteine mit Messingplatte trägt den Namen eines Opfers, dessen Geburtsjahr, das Datum der Deportation und den Ort des Todes. Mittlerweile sind über 300 dieser Steine in die Gehwege Duisburgs eingelassen – dort, wo die Menschen einst lebten, bevor sie vertrieben wurden.

Sassenbergs Vortrag mit dem Titel "Stolpersteine im Pflaster" analysiert Stärken und Schwächen des Projekts. Zudem thematisiert sie dessen Verbindung zu Demokratie und kollektivem Gedächtnis. Der Eintritt kostet fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Die Veranstaltung findet in der Steinschen Gasse 26 statt. Weitere Informationen gibt es bei der Volkshochschule unter der Telefonnummer 49 203 283-984617.

Der Abend bietet die Gelegenheit, eine einzigartige Form der Holocaust-Erinnerung kennenzulernen. Interessierte müssen sich im Voraus anmelden. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, wie Stolpersteine das öffentliche Gedächtnis und demokratische Werte prägen.

Quelle