27 April 2026, 08:25

Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt

Schwarz-weißes Bild eines Mannes in Anzug und Krawatte, der ein Dokument mit Text hält, der ihn der Anklage beschuldigt.

Aufgeschobene Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt

Ein Vermögensverwalter ist nach einem Betrug zum Nachteil von Anlegern in Höhe von über zwei Millionen Euro zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Münster verkündete das Urteil am Freitag.

Der Fall nahm seinen Anfang, als der Angeklagte 2021 gegenüber den Investoren ein Geständnis ablegte. Zu diesem Zeitpunkt war ihr Geld bereits durch spekulative Geschäfte verloren gegangen. Die Staatsanwaltschaft Nordrhein-Westfalen erhob Anklage wegen 39-fachen Betrugs, wobei der Gesamt-Schaden über zwei Millionen Euro betrug.

Im Laufe des Prozesses kam ans Licht, dass der Vermögensverwalter zunächst private Verluste bei eigenen Investitionen erlitten hatte. Um diese auszugleichen, griff er auf Gelder seiner Kunden zurück und setzte sie in immer riskantere Geschäfte ein. Die Verhandlungen zogen sich so lange hin, dass er bereits zwei Monate seiner Bewährungszeit verbüßt hatte, bevor das Urteil gesprochen wurde.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten beantragt. Das Gericht setzte jedoch in seinem Endurteil eine längere Bewährungsfrist an.

Das Urteil beendet einen Fall, in dem Anleger durch unerlaubte Hochrisiko-Geschäfte Millionen verloren. Die Bewährungsstrafe spiegelt die Entscheidung des Gerichts wider, wobei die Bewährungszeit über dem Antrag der Staatsanwaltschaft liegt. Der Angeklagte wird die restliche Strafe nun unter Aufsicht verbüßen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle