Tausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und rechte Politik
Angelina ReinhardtTausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und rechte Politik
Mehr als tausend Menschen gingen am Samstag in Köln auf die Straße, um gegen Rassismus und rechtsextreme Politik zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt und wurde vom Bündnis "Köln nimmt Stellung" organisiert. Die Teilnehmenden trugen Transparente und skandierten Parolen, die Einheit und Toleranz forderten.
Der Marsch startete am Südermannplatz, wo sich die Menge versammelte, bevor sie entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz zog. Viele hielten bunte Fahnen und Schilder mit Botschaften wie "Herz statt Hass" hoch und bezogen damit Stellung gegen Diskriminierung und die rechtspopulistische AfD.
Unter den Demonstranten befand sich auch ein Wagen des Satirikers Jacques Tilly, der für seine scharfe Kritik an der AfD bekannt ist. Seine Teilnahme verlieh der Kundgebung eine markante visuelle Note und lenkte die Aufmerksamkeit auf die politische Botschaft der Veranstaltung.
Die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, doch erste Schätzungen gingen von etwas mehr als 1.000 aus. Trotz der geringeren Zahl blieb die Demonstration lebendig, da sich zahlreiche lokale Initiativen zusammenschlossen, um Rassismus zu verurteilen und Solidarität zu fördern.
Die Kundgebung endete friedlich in der Nähe des Rudolfplatzes, wo Rednerinnen und Redner erneut zu Gleichberechtigung und Widerstand gegen rechtsextremes Gedankengut aufriefen. Die Organisatoren bezeichneten die Veranstaltung als ein notwendiges Zeichen des Widerstands an einem Tag, der weltweit dem Kampf gegen rassistische Diskriminierung gewidmet ist.






