SV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport vor
Angelina ReinhardtSV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport vor
SV Millingen ist erster Verein in Rheinberg, der Bündnis gegen sexualisierte und interpersonelle Gewalt im Sport beitritt
Der SV Millingen ist der erste Verein in Rheinberg, der sich einem Bündnis gegen sexualisierte und interpersonelle Gewalt im Sport angeschlossen hat. Die Initiative setzt auf Prävention und Unterstützung innerhalb der lokalen Sportgemeinschaften. Im Rahmen der Maßnahmen wurde ein neues Sicherheitkonzept eingeführt.
Angelika Glanz und Katrin Schunke haben für das Bündnis einen detaillierten Sicherheitsplan erarbeitet. Dieser sieht feste Ansprechpersonen auf verschiedenen Ebenen vor: bei der Stadt Rheinberg, dem Kreis Wesel, dem Kreissportbund Wesel sowie dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen. Angelika Glanz fungiert als Hauptansprechpartnerin für den SV Millingen.
Der offizielle Beitritt des Vereins erfolgte während der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Kreissportbunds Wesel. Stefan Klett, Präsident des Landessportbunds, überreichte die Mitgliedsurkunden an den SV Millingen und fünf weitere Vereine aus dem Kreis. Ulrich Glanz, Vorsitzender des SV Millingen, äußerte die Hoffnung, dass sich noch mehr Vereine der Initiative anschließen werden.
Das Bündnis bietet nun strukturierte Unterstützung bei der Meldung und Aufarbeitung von Gewaltfällen im Sport. Die Teilnahme des SV Millingen markiert den ersten Schritt für Rheinberg in diesem Programm. Das Sicherheitkonzept sorgt für klare Anlaufstellen für Betroffene.






