27 April 2026, 12:34

Streit um trockenen Rasen: Köln und Leverkusen liefern sich Wortgefecht nach Bundesliga-Spiel

Ein Baseball-Stadion mit leeren Sitzplätzen, Pfählen und Beschriftungen, mit einem bewölkten Himmel und einer Stadt Silhouette im Hintergrund.

Streit um trockenen Rasen: Köln und Leverkusen liefern sich Wortgefecht nach Bundesliga-Spiel

Ein Streit über die Platzverhältnisse ist zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen nach ihrem jüngsten Bundesliga-Spiel entbrannt. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte den ausgedörrten Zustand des Rasens, während Kölns René Wagner jede Schuld von sich wies. Die Auseinandersetzung lenkt den Blick darauf, wie natürliche Faktoren und Platzpflege-Praktiken das Spielgeschehen beeinflussen können.

Während der Partie monierte Hjulmand den "knochentrockenen Platz" und behauptete, dieser habe das Spiel verlangsamt. Er vermutete, der Belag sei möglicherweise gewässert und anschließend absichtlich austrocknen gelassen worden. Wagner wies jedoch jeden Vorwurf einer gezielten Manipulation zurück und führte stattdessen die Sonne als mögliche Ursache an.

Trotz Bewässerung an einem milden Tag mit Temperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius blieb der Rasen im Kölner Stadion trocken. In der Bundesliga sind lokal begrenzte Trockenperioden in Köln ein bekanntes Naturphänomen, das die Grasqualität beeinträchtigen kann. Das Greenkeeping-Handbuch der DFL rät zu einer an Wetterverhältnisse und das Stadion-Mikroklima angepassten Bewässerung.

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Leverkusens eigene Platzpfleger wurden in der vergangenen Saison für den "Platz des Jahres" ausgezeichnet – ein Beleg für ihre Expertise bei der Pflege optimaler Spielflächen. Wagner entschuldigte sich später dafür, falls der Eindruck einer Einmischung entstanden sei. Hjulmand blieb zwar bei seiner Kritik, räumte aber ein, dass der Platz unabhängig von der Ursache trocken gewesen sei.

Die Debatte um die Platzbedingungen rückt die Frage in den Fokus, wie Vereine ihre Spielflächen verwalten. Beide Seiten sind sich einig, dass der Rasen ungewöhnlich trocken war, wenn auch nicht über die Ursache. Der Vorfall könnte die Diskussion über Bewässerungspraktiken in Stadien mit besonderem Mikroklima weiter anheizen.

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