17 June 2026, 18:24

Stammzellspende: Vom Nischenthema zur globalen Lebensretter-Bewegung

Stammzellenspende: So rettet DKMS Leben durch Awareness und Solidarität

Stammzellspende: Vom Nischenthema zur globalen Lebensretter-Bewegung

Die Stammzellspende hat in den letzten 30 Jahren tiefgreifende Veränderungen erlebt. Was einst ein kaum beachtetes medizinisches Thema war, umfasst heute weltweit über 12 Millionen registrierte Spender:innen. Vanessa Nisanat Knauer, Studentin und langjährige Engagierte, hat viele dieser Entwicklungen aus nächster Nähe miterlebt.

Vor drei Jahrzehnten fand das Thema Stammzellspende kaum öffentliche Beachtung. Heute ist der Prozess deutlich zugänglicher: Online-Registrierung und Testsets für zu Hause machen es möglich. Rund 90 Prozent der Spenden erfolgen mittlerweile über die Entnahme von Stammzellen aus dem peripheren Blut – ein routinemäßiges und zuverlässiges Verfahren.

Auch das Bewusstsein für die genetische Vielfalt in Spenderdateien hat zugenommen. Dieser Wandel bleibt entscheidend, wird aber oft übersehen. Vanessa Nisanat Knauer hat durch ihre Arbeit bei DKMS zu diesem Fortschritt beigetragen, wo sie seit vier Jahren als studentische Hilfskraft in der Unternehmenskommunikation tätig ist. Zuvor arbeitete sie drei Jahre im Fundraising für Ärzte ohne Grenzen.

Aktuell studiert sie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln. Ihre Hoffnung für die Zukunft schöpft sie aus der wachsenden Bereitschaft junger Menschen, sich als Spender:innen registrieren zu lassen.

Über 12 Millionen Menschen sind heute bei DKMS als potenzielle Lebensretter:innen gelistet. Vereinfachte Registrierungsverfahren und verbesserte medizinische Abläufe haben das Spenden einfacher gemacht als je zuvor. Diese Veränderungen spiegeln ein gestiegenes Bewusstsein für die Bedeutung genetischer Vielfalt und öffentlicher Teilhabe wider.

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