Said El Mala verpasst A-Nationalmannschaft und bleibt bei der U21
Said El Mala wurde nicht in die deutsche A-Nationalmannschaft für die anstehenden Länderspiele berufen. Stattdessen wird der junge Stürmer der U21-Auswahl für die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele zur Verfügung stehen. Auch seine klubinterne Zukunft bleibt ungewiss, nachdem sein herausragende Bundesliga-Saison das Transferinteresse mehrerer Vereine geweckt hat.
Der 19-jährige Offensivspieler überzeugte in dieser Saison mit neun Toren in 26 Ligapartien für den 1. FC Köln. Trotz dieser Leistungen strich Nationaltrainer Julian Nagelsmann ihn aus dem aktuellen Kader, während Lennart Karl – ein weiteres aufstrebendes Talent – nach starken Auftritten beim FC Bayern München berücksichtigt wurde. El Mala, der bereits fünfmal für die U21 auflief, wird sich nun darauf konzentrieren, Antonio Di Salvos Team in den Spielen gegen Nordirland und Griechenland zum Einzug in die Endrunde zu verhelfen.
Der ehemalige Köln-Trainer Friedhelm Funkel ist der Meinung, dass El Mala noch nicht über die nötige Erfahrung für den Spitzenfußball auf internationaler Ebene verfügt. Er riet dem Spieler, ein weiteres Jahr beim 1. FC Köln zu bleiben, um sich körperlich und taktisch weiterzuentwickeln. Funkel wies zudem darauf hin, dass El Malas Eltern, die seine Karriere in Abwesenheit eines Beraters managen, letztlich über seinen nächsten Schritt entscheiden werden.
Unterdessen äußerte sich Funkel auch zum Abstiegskampf in der Bundesliga und sagte ein spannendes Finale zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli voraus. Sein Blick richtete sich besonders auf das direkte Duell am letzten Spieltag in St. Pauli, das seiner Einschätzung nach über den Klassenerhalt entscheiden wird.
El Malas unmittelbarer Fokus liegt auf den U21-EM-Qualifikationsspielen. Seine langfristige Zukunft könnte jedoch von seinen Leistungen im Verein und den Entscheidungen seiner Familie abhängen. Angesichts des Interesses von Klubs wie Brighton Hove Albion werden seine nächsten Schritte mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden.






