31 March 2026, 02:23

RUB und TU Dortmund streben gemeinsam nach dem Exzellenzstatus

Das Logo der Universität Imavidi zeigt einen blauen und goldenen Schild mit einem Buch und einem Schwert, umgeben von der Aufschrift "UBIQUE IMPAVIDI".

RUB und TU Dortmund streben gemeinsam nach dem Exzellenzstatus

Ruhr-Universität Bochum und TU Dortmund wollen gemeinsam Exzellenzstatus erlangen

In einem kühnen Schritt planen die Ruhr-Universität Bochum (RUB) und die Technische Universität (TU) Dortmund, ihre Kräfte zu bündeln, um den begehrten Titel einer Exzellenzuniversität zu erlangen. Keine der beiden Hochschulen erfüllt derzeit die strengen Kriterien allein. Gelingt das Vorhaben, würde das Bündnis nicht nur höhere Fördergelder und globale Sichtbarkeit bringen, sondern auch die Attraktivität für Studierende steigern.

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Die beiden Universitäten beabsichtigen, einen gemeinsamen Antrag für den renommierten Exzellenzstatus einzureichen. Eine endgültige Entscheidung über ihren Antrag wird jedoch erst im kommenden Jahr erwartet. Bei einer Bewilligung wollen sie ihre stärksten Forschungsbereiche zusammenführen, um die anspruchsvollen Anforderungen zu erfüllen.

Bisher hat in der aktuellen Förderrunde keine neue Universität den Exzellenzstatus erhalten. Stattdessen wurden zehn der bisher elf Träger – darunter die RWTH Aachen, die Universität Heidelberg und die TU München – für eine weitere Förderung ab 2027 bestätigt. Lediglich die Universität Konstanz verlor ihren Status.

Durch die Zusammenlegung ihrer Ressourcen hoffen Bochum und Dortmund, Schlüsselfelder wie Cybersicherheit und fortschrittliche Materialien zu stärken. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Forschungsleistung zu steigern und die internationale Position der Hochschulen auszubauen.

Das geplante Bündnis könnte die Hochschullandschaft im Ruhrgebiet nachhaltig verändern. Bei einer Verleihung des Exzellenzstatus hätte die fusionierte Einrichtung Zugang zu höheren Fördermitteln und eine stärkere Wettbewerbsposition in der globalen Wissenschaftswelt. Eine Entscheidung über den Antrag wird in den nächsten zwölf Monaten erwartet.

Quelle