Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan bis 2031
Micha SeipRheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan bis 2031
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für die Berufskollegs der Region verabschiedet. Der Plan gilt bis 2031 und setzt sich mit zentralen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel und der Digitalisierung auseinander. Ziel ist es, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot in der gesamten Region zu sichern.
Der Plan schafft eine datengestützte Grundlage zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung. Er enthält Empfehlungen, um die Attraktivität der Berufsausbildung zu steigern, die Standortprofile zu stärken und die Digitalisierung voranzutreiben. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs wird als zentraler Baustein hervorgehoben.
Die Kreisverwaltung wird nun die vorgeschlagenen Maßnahmen konkretisieren und umsetzen. Der Plan soll regelmäßig aktualisiert werden, um sich an künftige Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und im Bildungsbedarf anzupassen.
In einem separaten Beschluss wurde die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath umbenannt. Die Schulkonferenz stimmte einstimmig dafür, die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer zu ehren. Die Förderschule in Refrath trägt nun ihren Namen.
Der Schulentwicklungsplan gibt der beruflichen Bildung in der Region eine strategische Ausrichtung. Er fördert die Fachkräftesicherung und stellt sicher, dass die Bildungseinrichtungen zukunftsfähig bleiben. Die Umbenennung der Schule in Refrath steht zudem für eine bedeutende Würdigung des historischen Gedenkens.






