Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit erstem schwulen Prinzenpaar
Osnabrücker Karneval schreibt Geschichte mit erstem Prinzenpaar aus zwei Männern
Der diesjährige Osnabrücker Karneval wird mit einem Novum in die Geschichte eingehen: Erstmals wird das traditionelle Regentenpaar aus zwei Prinzen bestehen. Unter dem Motto "Kreuz und queer – bunt sind wir" feiert die Veranstaltung Vielfalt und Selbstausdruck. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter lobte die Entscheidung als Zeichen von Offenheit und Freude für alle.
Zum ersten Mal hat das Osnabrücker Karnevalskomitee zwei Männer als regierende Prinzen ausgewählt – ein Bruch mit der Tradition, denn bisher gab es stets gemischgeschlechtliche oder Einzelregenten.
Einer der neuen Prinzen, Yut I., wurde in Thailand geboren und besitzt einen ausländischen Pass – ebenfalls eine Premiere für den Karneval. Seine internationale Herkunft verleiht den Feierlichkeiten eine globale Note.
Pötter bezeichnete das Duo als Symbole für Freiheit und Akzeptanz. Sie betonte, dass ihre Wahl alle ermutigen solle, ohne Angst zu sich selbst zu stehen.
Die Karnevalssession 2024 steht nun unter dem mutigen neuen Motto. Mit den beiden Prinzen an der Spitze wollen die Veranstalter Offenheit und Zusammenhalt in den Vordergrund stellen. Der Karneval soll die wachsende Vielfalt der Stadt und ihr Engagement für Inklusion widerspiegeln.






