Ohligs City Ring: Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich der Umbau?
Micha SeipOhligs City Ring: Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich der Umbau?
Der Ohligs City Ring soll Verkehr und Infrastruktur grundlegend verändern
Das Projekt Ohligs City Ring wird tiefgreifende Änderungen für den lokalen Verkehr und die Infrastruktur mit sich bringen. Geplant sind bessere Busverbindungen, der Ausbau barrierefreier Haltestellen und eine erhöhte Verkehrssicherheit. Doch diese Verbesserungen gehen auf Kosten von 35 Parkplätzen.
Die Stadt beabsichtigt, in mehreren Bereichen barrierefreie Bushaltestellen neu zu schaffen oder auszubauen – eine Maßnahme, die den ÖPNV attraktiver machen soll. Gleichzeitig wird im Bereich Rennpatt ein Einbahnstraßensystem geprüft, um den Verkehrsfluss zu optimieren und Busse effizienter fahren zu lassen.
Ein ehemaliger Schulbus-Bereich auf dem Rennpatt soll umgenutzt werden, um acht neue Parkplätze zu schaffen. Damit wird zwar der anfängliche Verlust von acht Stellplätzen ausgeglichen, doch unter dem Strich verbleibt ein Nettoverlust von 27 Plätzen im gesamten Projekt. Die größten Einbußen gibt es in der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße, wo insgesamt 28 Parkplätze entfallen.
Die Stadt begründet die Änderungen mit Sicherheitsaspekten: Priorität habe die Verringerung von Konflikten zwischen parkenden Autos und Bussen. Dennoch bleiben zentrale Fragen offen – etwa, wo die verbleibenden verlorenen Parkplätze ersetzt werden könnten.
Ziel des Vorhabens ist es, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu fördern, die Anbindung an die Innenstadt zu vereinfachen und die Verbindungen zum Hauptbahnhofs zu verbessern. Doch der Wegfall von Parkplätzen hat bereits Diskussionen ausgelöst. Nun müssen Politiker und Anwohner abwägen, ob die Vorteile die Nachteile überwiegen – und nach alternativen Lösungen suchen.






