17 April 2026, 10:26

NRW investiert 14,3 Millionen Euro gegen Kinderarmut und für Chancengerechtigkeit

Plakat der New York Society for the Prevention of Cruelty to Children an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel sowie Text am unteren Rand zeigt.

NRW investiert 14,3 Millionen Euro gegen Kinderarmut und für Chancengerechtigkeit

Nordrhein-Westfalens Programm "kinderstark – NRW schafft Chancen" sichert 14,3 Millionen Euro für 2025

Das Landesprogramm "kinderstark – NRW schafft Chancen" hat für das Jahr 2025 Fördermittel in Höhe von rund 14,3 Millionen Euro eingeworben. Die Initiative setzt sich dafür ein, die langfristigen Folgen von Kinderarmut durch lokale Unterstützungsnetzwerke zu verringern. Bei einer kürzlichen Fachdiskussion in Essen wurde erörtert, wie diese Bemühungen durch gezielte Strategien gestärkt werden können.

Ende Oktober 2025 traf sich die Steuerungsgruppe von kinderstark im UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die wirkungsorientierte Präventionsarbeit, die sich an der Essener Kommunalen Präventionskette orientiert.

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Gerda Holz präsentierte Forschungsergebnisse zu Kinderarmut und den Herausforderungen, vor denen lokale Präventionsprogramme stehen. Stefan Schmidt von schmidt evaluation hielt anschließend einen Hauptvortrag darüber, wie Governance-Stukturen messbare Erfolge in der Präventionsarbeit vorantreiben können.

Sybille Krüger, Leiterin der kinderstark-Koordinierungsstelle, betonte, wie wichtig es sei, Präventionsarbeit an klaren Wirkungskriterien auszurichten. Carsten Bluhm, Chef des Essener Jugendamts, ergänzte, dass Chancengerechtigkeit und aktive Teilhabe zentrale Bausteine für eine wirksame Prävention seien.

Mit den 14,3 Millionen Euro wird das kinderstark-Programm lokale Angebote für von Armut betroffene Kinder ausbauen. Die Erkenntnisse aus der Essener Diskussion fließen in die Weiterentwicklung der Strategien ein, um sicherzustellen, dass die Mittel dort eingesetzt werden, wo sie den größten Unterschied machen. Die Initiative setzt weiterhin auf kommunale Partnerschaften, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Quelle