Neue Radschnellverbindung RS7: Erster Abschnitt zwischen Bottrop und Gladbeck startet 2025
Micha SeipNeue Radschnellverbindung RS7: Erster Abschnitt zwischen Bottrop und Gladbeck startet 2025
Zwischen Bottrop und Gladbeck entsteht eine neue Radroute – der erste Abschnitt soll bereits im nächsten Jahr eröffnet werden. Die Strecke wird Teil der Radschnellverbindung Ruhr Mitte (RS7) und direkt an die bestehende Radschnellverbindung Ruhr (RS1) anschließen. Lokale Vertreter haben die Baustelle bereits besichtigt und zeigten sich zufrieden mit dem bisherigen Fortschritt.
Aktuell wird an einem drei Kilometer langen Abschnitt entlang einer stillgelegten Bahnstrecke gearbeitet. Dieser führt vom Bottroper Stadtzentrum bis zum Fuß der Halde Beckstraße. Die Trasse erhält eine vier Meter breite asphaltierte Oberfläche und wird durchgängig beleuchtet, um die Sicherheit zu erhöhen.
Die Kosten für die erste Bauphase werden auf 4,5 Millionen Euro geschätzt, wobei das Land 90 Prozent der Förderung übernimmt. Nach Fertigstellung wird dieser Abschnitt fast die Hälfte der gesamten Verbindung zwischen Bottrop und Gladbeck ausmachen. Der verbleibende Streckenabschnitt bis Gladbeck-Ellinghorst soll bis 2030 fertiggestellt werden.
Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, der technische Beigeordnete Klaus Müller und Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist besuchten kürzlich die Baustelle. Sie äußerten sich positiv über den Baufortschritt.
Darüber hinaus haben bereits 12 weitere Städte und Gemeinden entlang der geplanten RS7 zugesagt, ihre Abschnitte bis Anfang 2026 zu finanzieren oder umzusetzen.
Die fertige Route wird Radfahrern eine direkte Verbindung zwischen Bottrop und Gladbeck bieten und die Verkehrsoptionen in der Region verbessern. Der erste Abschnitt, der im nächsten Jahr eröffnet wird, schafft zudem einen Anschluss an das übergeordnete RS1-Netz. Weitere Ausbaustufen sind im Rahmen des Gesamtprojekts RS7 vorgesehen.






