Münsters neues Integrationsbündnis vernetzt Geflüchtete und Einheimische erfolgreich
Micha SeipMünsters neues Integrationsbündnis vernetzt Geflüchtete und Einheimische erfolgreich
Ein neues Bündnis in Münster hilft Geflüchteten bei der Integration in die deutsche Gesellschaft
Unter dem Namen „Modellprojekt für Integration“ hat sich in Münster ein neues Bündnis gebildet, das Geflüchtete bei der Eingliederung in die deutsche Gesellschaft unterstützt. Über zehn große Institutionen arbeiten hier zusammen. Die Initiative startete im Oktober 2024 und hat bereits Hunderten Menschen geholfen.
Das Projekt ist am Landesaufnahmezentrum für Geflüchtete in Münster angesiedelt, das von der regionalen Landesregierung betrieben wird. Ziel ist es, Geflüchtete beim Spracherwerb zu fördern und sie mit deutschen Werten, Regeln und demokratischen Grundsätzen vertraut zu machen.
Erst vergangene Woche fanden zwei zentrale Veranstaltungen statt, um die Vernetzung zwischen Geflüchteten und Einheimischen zu stärken: In einer Möbelwerkstatt arbeiteten Teilnehmer gemeinsam an öffentlichen Sitzgelegenheiten für das Viertel. Zudem wurde ein Fußballturnier veranstaltet, bei dem die „ZUE Allstars“, ein Team aus Geflüchteten, gegen andere Gruppen antraten.
Die Polizei Münster beteiligt sich am Projekt, indem sie Geflüchtete mit der deutschen Polizeiarbeit bekannt macht. Polizeipäsidentin Alexandra Dorndorf bestätigte, dass alle zugesagten Maßnahmen der Partner nun erfolgreich umgesetzt werden. Regierungspräsident Andreas Bothe berichtete, dass in den vergangenen zehn Monaten über 600 Menschen von den Integrationsangeboten profitiert hätten.
Das Projekt lädt weiterhin neue Partner ein, sich zu beteiligen und die Initiativen auszubauen. Seit dem Start hat das Bündnis stetige Fortschritte gemacht: Mehr als 600 Menschen haben über Workshops, Sportangebote und Bildungsprogramme Zugang zu Integrationsmöglichkeiten erhalten. Die Verantwortlichen bleiben offen für weitere Kooperationen, um Geflüchtete in Münster noch besser zu unterstützen.






