31 March 2026, 02:22

Mönchengladbach kämpft mit hohen Energiekosten und plant Solaroffensive für Schulen

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Mönchengladbach kämpft mit hohen Energiekosten und plant Solaroffensive für Schulen

Mönchengladbach legt aktuellen Energiebericht 2024 für kommunale Gebäude vor

Trotz Bemühungen um mehr Effizienz bleiben die Kosten und Emissionen in Mönchengladbachs städtischen Gebäuden weiterhin auf hohem Niveau. Die Stadt treibt nun neue Sanierungsvorhaben und Solарprojekte voran, um den künftigen Verbrauch zu senken.

Die Energiekosten der Stadt stiegen 2024 stark an und erreichten 10,7 Millionen Euro – ein Plus von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Verbrauch an Heizöl kletterte von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden (kWh), während der Gasverbrauch mit 50,4 Millionen kWh stabil blieb. Auch der Strombedarf blieb mit 13,32 Millionen kWh nahezu unverändert.

Schulen als größte Energieverbraucher Schulen waren mit 49 Prozent des Strom- und 62,5 Prozent des Gasverbrauchs die größten Energieverbraucher unter allen kommunalen Liegenschaften. Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten auf dem Vorjahresniveau.

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Um die Effizienz zu steigern, hat das Gebäudemanagement Mönchengladbach das Energiemonitoring ausgebaut und Gebäudeautomation eingeführt. Eine kürzlich durchgeführte Modernisierung der Beleuchtung kostete 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Summe durch Bundesfördermittel gedeckt wurde.

Solaroffensive und Sanierungen geplant Für die Jahre 2026 bis 2028 sind unter anderem Photovoltaikanlagen auf 15 Standorten vorgesehen, die bis zu eine Million kWh Strom vor Ort erzeugen könnten. Weitere Maßnahmen konzentrieren sich auf die Modernisierung von Heizungsanlagen, die Nachrüstung von Lüftungssystemen sowie Dachsanierungen mit integrierten Solarmodulen.

Der Energiebericht zeigt: Die Herausforderungen bei der Senkung von Kosten und Emissionen bleiben bestehen. Mit den anstehenden Sanierungen und Solарprojekten will die Stadt den Verbrauch in den kommenden Jahren jedoch spürbar reduzieren. Wie viele Schulen von den geplanten Arbeiten betroffen sein werden, steht derzeit noch nicht fest.

Quelle