18 June 2026, 04:18

Mönchengladbach bekommt schärfere Regeln: Platzverweise und Körperkameras für mehr Sicherheit

Voraufnahmen und langfristige Wohnverbote        Landtag stärkt kommunale öffentliche Ordnung

Mönchengladbach bekommt schärfere Regeln: Platzverweise und Körperkameras für mehr Sicherheit

Der Landtag hat umfassende Reformen des Ordnungsbehördengesetzes verabschiedet. Die Änderungen sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen modernisieren und klarere, transparente Regeln für die Durchsetzung schaffen. Kommunale Verantwortungsträger haben bereits mit den Vorbereitungen für die Umsetzung begonnen.

Die neuen Richtlinien räumen den lokalen Behörden in Mönchengladbach erweiterte Befugnisse ein, um die öffentliche Ordnung zu wahren. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOS) kann nun langfristige Platzverweise gegen Personen verhängen, die durch wiederholte Störungen, Belästigungen oder Gefährdungen in öffentlichen Räumen auffallen. Damit sollen Problemzonen gezielter und nachhaltiger angegangen werden.

Die Reformen sehen zudem einen verstärkten Einsatz von Körperkameras für die Beamten vor. Eine Voraufzeichnungsfunktion soll künftig sicherstellen, dass Vorfälle von Anfang an dokumentiert werden. Vanessa Odermatt und Jochen Klenner sind überzeugt, dass diese Maßnahmen zur Deeskalation beitragen und faire Ermittlungen ermöglichen. Die CDU hat zugesichert, dass die neuen Regeln zügig und einheitlich angewendet werden.

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Das überarbeitete Gesetz stärkt die Handlungsmöglichkeiten des KOS gegen Störende. Durch Körperkameras und verlängerte Platzverweise soll die öffentliche Sicherheit in Mönchengladbach spürbar verbessert werden. Die Kommunalverwaltung verfügt nun über klarere Kompetenzen, um die Maßnahmen flächendeckend durchzusetzen.

Quelle