27 April 2026, 06:28

Mietpreise in NRW steigen so langsam wie seit 2021 nicht mehr

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines belebten Marktplatzes in Stuttgart, Deutschland, mit mehrstöckigen Gebäuden, Passanten, Pferdewagen und verstreuten Waren; handgeschriebener Text erscheint entlang der unteren Kante.

Mietenanstieg in NRW verliert an Dynamik - Mietpreise in NRW steigen so langsam wie seit 2021 nicht mehr

Mietpreisanstieg in Nordrhein-Westfalen auf niedrigstem Stand seit Ende 2021

Die Mietpreiserhöhungen in Nordrhein-Westfalen haben sich auf den langsamsten Anstieg seit spätem 2021 verlangsamt. Aktuelle Daten des Greix-Mietindex zeigen, dass die Angebotsmieten zwischen Juli und September lediglich um 0,7 Prozent stiegen. Dies stellt einen weiteren Rückgang gegenüber dem Anstieg von 0,9 Prozent im Vorquartal dar.

Im Jahresvergleich liegt die Steigerung nun bei 4 Prozent – ein Zeichen für die allgemeine Entspannung der Mietpreisentwicklung in der Region.

Die neuesten Zahlen umfassen 17 Städte in Nordrhein-Westfalen und sind Teil einer umfassenderen Studie, die 37 deutsche Standorte erfasst. Während in einigen Gebieten die Mieten stiegen, verzeichneten andere Rückgänge. Hamm verzeichnete mit 1,8 Prozent den stärksten Anstieg, gefolgt von Mönchengladbach und Wuppertal (je 1,6 Prozent).

Demgegenüber sanken die Mieten in Bielefeld um 1,3 Prozent, während Bocholt (–0,6 %) und Münster (–0,4 %) ebenfalls Rückgänge verzeichneten. Unter den größten Städten der Region stiegen die Mieten in Düsseldorf um 0,7 Prozent – der zweitstärkste Anstieg unter den acht größten deutschen Städten. Köln und Düsseldorf blieben mit durchschnittlichen Kaltmieten von 15,21 Euro bzw. 14,40 Euro die teuersten Städte. Die niedrigsten Mieten gab es dagegen in Gelsenkirchen (7,42 Euro) und Duisburg (8,21 Euro).

Experten vermuten, dass Mieter zunehmend Schwierigkeiten haben – oder schlicht nicht bereit sind –, höhere Mieten zu zahlen, was zur Verlangsamung beiträgt. Inflationsbereinigt fällt der Gesamtanstieg in Nordrhein-Westfalen noch moderater aus.

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Der aktuelle Greix-Mietindex verdeutlicht einen klaren Wandel auf dem Wohnungsmarkt. Bei einer jährlichen Steigerung von 4 Prozent und schrumpfenden Quartalszuwächsen steht die Mietpreisentwicklung weniger unter Aufwärtsdruck als in den Vorjahren. Gleichzeitig zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Städten – von sinkenden Mieten in Bielefeld bis zu starken Anstiegen in Hamm.

Quelle