21 March 2026, 18:25

Lehrerin aus Düsseldorf wegen jahrelangem Betrug mit Schulleitungszulagen verurteilt

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Lehrerin aus Düsseldorf wegen jahrelangem Betrug mit Schulleitungszulagen verurteilt

Eine 61-jährige Lehrerin aus Düsseldorf ist wegen Betrugs zu einer Geldstrafe verurteilt worden, nachdem sie jahrelang unrechtmäßig Zuschläge für Schulleitungen bezogen hatte. Die Frau, die für kurze Zeit kommissarische Schulleiterin war, erhielt die Zahlungen noch lange über das Ende ihrer vorübergehenden Tätigkeit hinaus – bis April 2023.

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Die Lehrerin hatte die Position der kommissarischen Schulleiterin nur wenige Monate inne. Dennoch beantragte sie selbst die Leitungszulage und kannte den genauen Betrag, den sie geltend machte. Statt die Zahlungen nach Ablauf ihrer interimistischen Funktion zu stoppen, ließ sie sie weiter illegal ausbezahlen.

Das Düsseldorfer Amtsgericht sprach sie wegen Unterlassens durch Täuschung schuldig. Sie wurde zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 11.200 Euro sowie zur Rückerstattung der gesamten zu Unrecht erhaltenen Summe – rund 31.300 Euro – verurteilt. Das Gericht machte keine Angaben dazu, wie lange solche Überzahlungen in Deutschland in der Regel unentdeckt bleiben, bevor rechtliche Schritte eingeleitet werden.

Es gab keine Hinweise darauf, dass die Schule oder die Behörden die Unregelmäßigkeit zunächst bemerkt hatten. Der Fall kam erst durch Ermittlungen ans Licht, die den langjährigen Missbrauch der Gelder aufdeckten.

Die Verurteilung bedeutet, dass die Lehrerin alle unrechtmäßig bezogenen Mittel zurückzahlen muss. Das Urteil unterstreicht zudem die finanziellen Risiken, die entstehen, wenn vorübergehende Führungspositionen nicht ausreichend überwacht werden. Der von ihr zurückzufordernde Gesamtbetrag beläuft sich nun auf 31.300 Euro – zuzüglich der zusätzlichen Geldstrafe.

Quelle