22 March 2026, 02:20

Dortmunds radikaler Kurswechsel: Brandt, Süle und Özcan müssen gehen

Ein junger Mann in einem blauen Trikot von Everton FC steht auf einem Fußballfeld in einem Stadion.

Dortmunds radikaler Kurswechsel: Brandt, Süle und Özcan müssen gehen

Borussia Dortmund schlägt in seiner Kaderplanung einen neuen Kurs ein. Der Verein hat beschlossen, die auslaufenden Verträge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan nicht zu verlängern – alle drei laufen diesen Sommer aus. Diese Entscheidung markiert einen Bruch mit der in den vergangenen Jahren praktizierten zurückhaltenden Strategie.

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Bisher setzte Dortmund auf langfristige Verträge und hohe Ausstiegsklauseln für Leistungsträger. Brandt und Süle, deren Verträge eigentlich bis 2026 liefen, waren Teil dieses Konzepts – ähnlich wie die Milliarde-Euro-Klausel von Jamal Musiala beim FC Bayern oder der Langzeitvertrag von Lois Openda bei RB Leipzig. Kritiker warfen dem Klub jedoch vor, Entscheidungen oft hinauszuzögern und abzuwarten, statt aktiv zu handeln.

Unter dem Vorstandssprecher Carsten Cramer vollzieht der BVB nun einen Kurswechsel hin zu mehr Entschlossenheit. Cramer betont die Bedeutung von Mut und sieht Entscheidungen als Chancen, nicht als Risiken. Während Brandt und Süle den Verein verlassen werden, plant Dortmund, Mannschaftskapitän Emre Can – der sich derzeit von einem Kreuzbandriss erholt – einen neuen Vertrag anzubieten.

Die Abgänge von Brandt und Süle stellen einen klaren Einschnitt dar. Mit einer konsequenteren Ausrichtung formt Dortmund seine Personalpolitik neu. Der Fokus liegt nun darauf, Schlüsselspieler wie Emre Can zu halten und gleichzeitig eine neue Ära einzuläuten.

Quelle