Kreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Kooperation
Margit AtzlerKreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Kooperation
Kreis Herford und Jobcenter Herford unterzeichnen neue Kooperationsvereinbarung zur Verbesserung der Integrationsförderung
Der Kreis Herford und das Jobcenter Herford haben eine neue Zusammenarbeit vereinbart, um die Unterstützung bei der Integration zu optimieren. Die Vereinbarung stärkt ihre gemeinsamen Bemühungen im Rahmen des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM). Laut Behördenvertretern soll die Maßnahme Prozesse effizienter gestalten und stärker auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden.
Die Unterzeichnung erfolgte offiziell durch Dr. Burkhard Nolte, Leiter des Sozialdezernats des Kreises Herford, und Yeter Gülal-Karaduman, Geschäftsführerin des Jobcenters Herford. Beide betonten die Vorteile für Menschen mit Migrationshintergrund sowie für die gesamte Region. Die Vereinbarung sieht eine Ausweitung der Fallmanagement-Dienstleistungen vor – der Kreis Herford finanziert dafür eine Vollzeitstelle beim Jobcenter.
Neue Struktur für bessere Abstimmung Im Rahmen der Kooperation wird eine dedizierte Fallmanagerin bzw. ein Fallmanager direkt im Jobcenter tätig sein. Der Kreis stellt Büroräume, IT-Ausstattung und fachliche Begleitung bereit, während das Jobcenter das Team in bestehende Arbeitsabläufe und lokale Netzwerke einbindet. Dies soll die Zusammenarbeit weiter vereinfachen.
Individuelle Förderung und Systemoptimierung Ziel des KIM-Programms ist es, strukturelle Hürden abzubauen und maßgeschneiderte Unterstützung anzubieten. Die Fallmanager:innen begleiten Einzelpersonen und identifizieren gleichzeitig Lücken in den bisherigen Integrationsmaßnahmen. Dieser Ansatz soll behördenübergreifende Barrieren überwinden und nachhaltigere Lösungen schaffen.
Weitere Informationen zur Umsetzung von KIM im Kreis Herford sind auf der offiziellen Website unter web.unser-website/s/kim abrufbar.
Ein Schritt zu besserer Integration Die Partnerschaft markiert einen wichtigen Schritt hin zu verbesserten Integrationsdienstleistungen in der Region. Die neu geschaffene Vollzeitstelle konzentriert sich auf individuelle Beratung und die Weiterentwicklung des Systems. Kreis und Jobcenter werden die Zusammenarbeit fortsetzen, um die Wirkung des Programms kontinuierlich zu optimieren.






