11 June 2026, 08:19

Greenlyte und Eurowings revolutionieren Flugkraftstoff mit CO₂-Recycling in Düsseldorf

Nachhaltiger Flugtreibstoff: Eurowings und Start-up werden Partner

Greenlyte und Eurowings revolutionieren Flugkraftstoff mit CO₂-Recycling in Düsseldorf

Greenlyte und Eurowings starten gemeinsames Projekt am Flughafen Düsseldorf

Die Unternehmen Greenlyte und Eurowings haben eine Zusammenarbeit für ein neues Vorhaben am Düsseldorfer Flughafen vereinbart. Ziel der Partnerschaft ist die Herstellung von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) aus der Luft gewonnenem Kohlendioxid und grünem Wasserstoff. Das Projekt markiert einen Schritt hin zu umweltfreundlicherem Flugverkehr in Deutschland.

Beide Unternehmen unterzeichneten eine Absichtserklärung zum Bau einer Produktionsanlage am Flughafen. Greenlyte übernimmt dabei die federführende Rolle und setzt seine Technologie ein, um synthetischen Kraftstoff herzustellen. Dieses innovative Verfahren macht den Treibstoff jedoch bis zu zehnmal teurer als herkömmliches Kerosin.

Die Genehmigungsverfahren für das Projekt sollen 2026 beginnen, der Baustart ist für 2027 geplant. Die Anlage, deren Kosten auf über zehn Millionen Euro veranschlagt werden, soll 2028 in Betrieb gehen. Sie wird jährlich etwa 150 Tonnen SAF produzieren – genug für rund 60 Flüge zwischen Düsseldorf und Palma, vorausgesetzt, der Kraftstoff wird zu 50 Prozent beigemischt.

Eurowings hat zugesagt, die gesamte Produktion der Anlage in den ersten drei Jahren abzunehmen. CEO Jens Bischof betonte, das Projekt diene als Nachweis für die technische Machbarkeit von strombasiertem SAF. Greenlyte-Geschäftsführer Florian Hildebrand äußerte die Hoffnung auf zusätzliche staatliche Förderung neben privaten Investitionen, um das Vorhaben zu unterstützen.

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Die Anlage soll 2028 mit erheblichen Investitionen die Produktion aufnehmen. Eurowings wird den gesamten hergestellten Kraftstoff zunächst selbst nutzen und damit einen konkreten Beitrag zur Reduzierung der Luftfahrtemissionen leisten. Der Erfolg des Projekts könnte die breitere Einführung nachhaltiger Kraftstoffe in der Branche vorantreiben.

Quelle