Essen führt Parkzonen für E-Scooter ein – Geofencing ab 2026 geplant
Essen führt ausgewiesene Parkzonen für E-Scooter ein, um wild abgestellte Fahrzeuge einzudämmen
Die Stadt Essen hat damit begonnen, spezielle Parkbereiche für E-Scooter einzurichten, um das Problem wahllos abgestellter Fahrzeuge zu lösen. Der Schritt folgt einem Beschluss des städtischen Verkehrsausschusses, der die Regelung von Scooter-Parkplätzen in stark frequentierten Gebieten vorantreibt. Die Behörden wollen damit die Sicherheit erhöhen und die Belästigung durch herrenlose Fahrzeuge auf Gehwegen und Straßen verringern.
Das Amt für Straßen und Verkehr der Stadt Essen begann am 6. November 2025 mit der Markierung der ersten Parkzonen. Dies erfolgte nach einer beschleunigten Umsetzung des Plans durch den Ausschuss für Verkehr und Mobilität am 29. Oktober. Bis Ende 2025 sollen 53 Standorte im Stadtzentrum und in anderen Stadtteilen deutlich als Scooter-Parkplätze ausgeschildert werden.
Ab dem 1. Januar 2026 müssen alle ausgewiesenen Bereiche mit Geofencing-Technologie ausgestattet sein. Diese soll durch automatische Gebührenbelastung des letzten Nutzers für falsches Parken sorgen, falls ein Scooter außerhalb der erlaubten Zonen abgestellt wird. Oberbürgermeister Thomas Kufen besuchte eine der Baustellen, um sich über den Fortschritt des neuen Systems zu informieren.
Wie das städtische Online-Portal mitteilte, diene das Vorhaben dazu, der unkontrollierten Abstellung von E-Scootern entgegenzuwirken. Die Parkzonen konzentrieren sich auf dicht bebaute Gebiete, in denen herrenlos abgestellte Scooter wiederholt zu Behinderungen und Sicherheitsrisiken geführt haben.
Die neuen Regelungen verpflichten die Scooter-Anbieter, die Geofencing-Vorgaben bis Anfang 2026 umzusetzen. Nutzer, die ihre Fahrzeuge nicht vorschriftsmäßig parken, müssen mit fortlaufenden Mietgebühren rechnen, bis der Scooter in einen zugelassenen Bereich gebracht wird. Die Stadt erwartet, dass die Maßnahmen Gefahren reduzieren und die Zugänglichkeit für Fußgänger in stark frequentierten Vierteln verbessern.






