17 April 2026, 02:25

Essen baut riesigen Solar-Carport auf dem Messegelände für 11 Megawatt Strom

Luftaufnahme einer Solar-Farm mit Panelen, umgeben von Bäumen, Gras, Wasser und einer nahen Bahntrasse.

Essen baut riesigen Solar-Carport auf dem Messegelände für 11 Megawatt Strom

Essen treibt die Pläne zum Ausbau der Solarenergie in der Stadt entschlossen voran. Ein zentrales Projekt ist eine Solar-Carport-Anlage auf dem Parkplatz P10 der Messe Essen, die zu den größten ihrer Art in der Region werden soll. Die Initiative steht im Einklang mit den deutschen Zielen für erneuerbare Energien sowie den eigenen Klimaverpflichtungen Essens.

Der Solar-Carport auf dem Messegelände wird eine Fläche von etwa 19 Hektar umfassen und rund 25.000 Solarmodule beherbergen. Gemeinsam werden diese Module etwa 11 Megawatt Peak (MWp) Strom erzeugen. Die gewonnene Energie wird über das Umspannwerk Haarzopf ins Netz eingespeist.

Der Baubeginn ist für den Herbst 2026 vorgesehen, vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung der Baugenehmigung. Das Projekt ist Teil der umfassenderen Strategie Essens, den Ausbau von Freiflächen-Solaranlagen im Rahmen des Nachhaltigen Energie- und Klimaschutzaktionsplans (SECAP) voranzutreiben.

Die Stadt hat bereits 29.840 potenzielle Teilflächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen (PV) identifiziert. Bei vollständiger Erschließung könnten diese Standorte eine Solarleistung von etwa 538 Megawatt ermöglichen. Sechs dieser Flächen wurden nun für eine detaillierte Prüfung vorselektiert.

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Seit Januar 2022 fördert Essen zudem die Installation von Dach-Solaranlagen auf privaten Gebäuden. Der aktuelle Schub für Freiflächen-PV folgt dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 (EEG 2023) der Bundesregierung und unterstreicht Essens Engagement für den Ausbau erneuerbarer Energien.

Der Solar-Carport auf dem Messegelände Essen markiert einen bedeutenden Schritt in der Umsetzung der erneuerbaren Energien in der Stadt. Nach der Inbetriebnahme wird er nicht nur zu den Klimazielen Essens beitragen, sondern auch die lokale Solarstromkapazität erhöhen. Weitere Standortbewertungen und Bauzeitpläne hängen von den anstehenden behördlichen Genehmigungen in den kommenden Monaten ab.

Quelle