Bürger für Solingen fordert transparente Entscheidung über Theater- und Konzerthaus
Margit AtzlerBürger für Solingen fordert transparente Entscheidung über Theater- und Konzerthaus
Die Partei Bürger für Solingen (BfS) hat ihre Position zur Zukunft des Theater- und Konzerthauses Solingen dargelegt. Die Gruppe betont, dass jede Entscheidung mit voller Transparenz und sorgfältiger Abwägung getroffen werden müsse. Die Verantwortlichen bestehen darauf, dass das öffentliche Interesse den gesamten Prozess leiten soll – von Anfang bis Ende.
Die BfS erkennt das Haus als zentralen Bestandteil der Solinger Kulturlandschaft, des städtischen Charakters und des Arbeitsmarktes an. Allerdings lehnt die Partei es derzeit ab, sich entweder für eine Sanierung oder einen kompletten Neubau auszusprechen. Stattdessen fordert sie einen gründlichen Vergleich aller möglichen Optionen, bevor weitere Schritte unternommen werden.
Transparenz bleibt für die BfS ein zentrales Anliegen. Der Parteivertreter Andreas Mokros erklärte, die Bürger Solingens umfassend zu informieren habe höchste Priorität. Die Gruppe warnt zudem davor, detaillierte Analysen zu übergehen, und bezeichnet jüngste Vorschläge in dieser Richtung als unzureichend.
Angesichts der hohen finanziellen Investitionen, die auf dem Spiel stehen, unterstreicht die BfS ihre Verantwortung gegenüber der Stadt. Jeder Vorschlag müsse genau geprüft werden, um sicherzustellen, dass Entscheidungen faktenbasiert und frei von Vorurteilen getroffen werden. Grundsätzlich unterstützt die Partei den Erhalt des Hauses, lehnt aber jede überstürzte Entscheidung ohne vollständige Prüfung ab.
Die Haltung der BfS lässt sowohl eine Sanierung als auch einen Neubau weiterhin als mögliche Optionen offen. Die endgültige Entscheidung soll von einer klaren, unabhängigen Bewertung aller Alternativen abhängen. Im Mittelpunkt steht für die Partei weiterhin das Ziel, das beste Ergebnis für Solingen und seine Bürgerinnen und Bürger zu erreichen.






