21 April 2026, 10:25

Bezirksrat kämpft gegen Hundekot-Plage in Ohligs und Aufderhöhe

Ein von einer Kettenzaun umgebener Hundepark mit einem Schild darauf, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras und einer Straße, mit Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Bezirksrat kämpft gegen Hundekot-Plage in Ohligs und Aufderhöhe

Lokale Gruppen im Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid unternehmen nun Schritte gegen die zunehmenden Beschwerden über Hundekot. Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender (BfS) haben eine offizielle Anfrage eingereicht, um das Problem anzugehen. Ziel ist es, die aktuelle Situation zu bewerten und Wege zu finden, die Sauberkeit in öffentlichen Bereichen zu verbessern.

Der Vorstoß folgt auf eine Welle von Meldungen über Verschmutzungen durch Hundehinterlassenschaften auf Gehwegen, in Parks und auf Friedhöfen. Anwohner haben ihre Besorgnis geäußert, was die Fraktionen veranlasst hat, sich ein genaueres Bild von der Problemlage zu verschaffen. Besonders im Fokus stehen dabei das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo möglicherweise die Entsorgungsmöglichkeiten für Hundekot ausgebaut werden müssen.

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Im Rahmen der Anfrage soll unter anderem die Anzahl der Hunde im Stadtbezirk erfasst und die bestehende Entsorgungsinfrastruktur überprüft werden. Neben baulichen Maßnahmen schlägt der Antrag auch Aufklärungskampagnen und strengere Kontrollen vor, um Hundebesitzer zu einem verantwortungsvolleren Verhalten zu bewegen.

Die Initiatoren betonen, dass es nicht darum gehe, Hunde oder ihre Halter an den Pranger zu stellen. Vielmehr sei das Anliegen ein Appell für mehr Eigenverantwortung und bessere Lebensbedingungen für alle im Stadtbezirk.

Die Anfrage wird konkrete Maßnahmen prüfen, um die Verschmutzung zu verringern und die Sauberkeit in gemeinsam genutzten Räumen zu erhöhen. Sollten die Ergebnisse überzeugen, könnten sie zu gezielten Änderungen im Abfallmanagement und in der Öffentlichkeitsarbeit führen. Die Fraktionen hoffen, damit ein respektvolleres und nachhaltigeres Miteinander im Stadtbezirk zu fördern.

Quelle