Ausgebüxtes Wallaby hält Berlin-Kladow in Atem – Polizei gibt Sicherheitshinweise
Angelina ReinhardtAusgebüxtes Wallaby hält Berlin-Kladow in Atem – Polizei gibt Sicherheitshinweise
Ausgebüxtes Wallaby entkommt in Berlins Bezirk Kladow
Ein Wallaby ist am Sonntag im Berliner Ortsteil Kladow (Spandau) von seinem Besitzer entkommen. Das etwa 70 bis 80 Zentimeter große Beuteltier wurde später von Anwohnern und der Polizei gesichtet, entkam jedoch nach einer zweistündigen Verfolgungsjagd in einen nahegelegenen Wald.
Die Behörden bestätigten, dass der Vorfall trotz anderslautender Spekulationen im Internet nichts mit Marc-Uwe Klings Buch "Das Känguru-Manifest" oder damit zusammenhängenden Veranstaltungen zu tun hat.
Der Ausbruch ereignete sich im südlichen Spandauer Ortsteil Kladow. Nachbarn hatten das Wallaby zunächst am Sonntag bemerkt, doch es entzog sich dem Zugriff und verschwand im Waldgebiet.
Am Montagmorgen meldete ein Anwohner eine erneute Sichtungen des Tieres in der Nähe des Sakrower Kirchwegs. Die Polizei nahm keine weitere Verfolgung auf, bat die Bevölkerung jedoch, mögliche Beobachtungen zu melden.
Wildtierexperten betonen, dass Wallabys für Menschen nicht gefährlich seien. Bei einer Begegnung solle man ruhig bleiben und sich langsam seitwärts entfernen. Laufen, wildes Armwedeln oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten das Tier provozieren.
Falls es – wenn auch unwahrscheinlich – zu einem Angriff kommen sollte, wird geraten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen, um den Körper zu sichern.
Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß, doch die Behörden führen keine gezielte Suche durch. Anwohner werden aufgefordert, Sichtungen zu melden und dabei die Sicherheitshinweise zu beachten. Aufgrund seiner Größe und seines Verhaltens geht von dem Tier nur ein minimales Risiko für die Öffentlichkeit aus.






