Aachens Erfolgsprojekt: Zehn Jahre Unterstützung für junge Geflüchtete und Migrant:innen
Margit AtzlerAachens Erfolgsprojekt: Zehn Jahre Unterstützung für junge Geflüchtete und Migrant:innen
Aachens Projekt "Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten" feiert zehnjähriges Bestehen in der Unterstützung junger Migrantinnen und Migranten
Die Initiative begleitet Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren dabei, Fähigkeiten aufzubauen, Deutsch zu lernen und sich auf das Berufsleben vorzubereiten. Kürzlich erhielt das Projekt 97.000 Euro vom Land Nordrhein-Westfalen, um seine Arbeit auszuweiten.
Das Angebot wird im Hochgrundhaus an der Lütticher Straße koordiniert – einer von vier Standorten der Jugendberufshilfe in Aachen. Das Kernprogramm läuft montags bis donnerstags und umfasst täglichen Deutschunterricht, berufsvorbereitende Workshops und Karriereberatung. Die Teilnehmenden erhalten zudem intensive Betreuung, um ihr Selbstvertrauen und ihre Berufschancen zu stärken.
Ein spezielles Nachmittagsangebot richtet sich an junge Migrantinnen ab 15 Jahren. In diesem Rahmen werden sie ermutigt, ihre Stärken zu entdecken und sich in einem geschützten Umfeld mit Gleichaltrigen auszutauschen.
Ein Team aus zwei Sozialarbeiterinnen, einer Deutschlehrerin, einer Ernährungsberaterin und zwei Berufscoaches steht den Jugendlichen vor Ort zur Seite. Das Projekt arbeitet eng mit Berufskollegs und dem Kommunalen Integrationszentrum zusammen, um Teilnehmende zu gewinnen. Die Finanzierung erfolgt durch den Landesverband Rheinland (LVR) sowie den jüngsten Landeszuschuss.
Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte das Projekt in Aachen, um sich vor Ort ein Bild von der Wirkung der Initiative zu machen. Ihr Besuch unterstrich die Bedeutung des Programms für die Integration junger Geflüchteter durch Bildung und Berufsvorbereitung.
Das Projekt bleibt eine zentrale Anlaufstelle für junge Migrantinnen und Migranten in Aachen. Mit Landesförderung und einem engagierten Team bietet es Sprachkurse, Berufsorientierung und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten – und bleibt damit eine wichtige Säule der Integration in der Region.






