30 April 2026, 14:36

34 Religionsgemeinschaften feiern interreligiösen Frieden in Münster

Menschen beten in einem Saal mit Text in der linken unteren Ecke.

34 Religionsgemeinschaften feiern interreligiösen Frieden in Münster

Vertreterinnen und Vertreter von 34 Religionsgemeinschaften trafen sich am 27. Oktober im Friedensaal des Münsteraner Rathauses zu einem interreligiösen Empfang. Die Veranstaltung markierte das 18. Jahr einer Tradition, die Glaubensgemeinschaften aus Münster und Osnabrück zusammenführt. Die Oberbürgermeister Markus Lewe und Katharina Pötter richteten das Treffen im Rahmen der städtischen Dialogreihe Dialoge für den Frieden aus.

Der jährliche Empfang wechselt zwischen Münster und Osnabrück und stärkt so die Verbindungen zwischen den beiden historischen Friedensstädten. Die diesjährige Begegnung setzte eine Partnerschaft fort, die 2015 begann und bei der sich beide Kommunen abwechselnd mit der Begrüßung von Religionsvertretern in ihren Rathäusern abwechseln.

Während der Zeremonie entzündeten die Teilnehmenden Friedenskerzen als Symbol für ihr gemeinsames Engagement für Dialog und friedliches Zusammenleben. Oberbürgermeister Lewe betonte die Bedeutung aktiven Zuhörens und gegenseitigen Verständnisses in demokratischen Gesellschaften. Seine Osnabrücker Amtskollegin Katharina Pötter schloss sich ihm an und hieß die 50 Delegierten aus unterschiedlichen religiösen Traditionen willkommen.

Auf dem Programm stand zudem ein Vortrag von Thomas Nufer, der sein Projekt West-Östlicher Diwan vorstellte. Seine Arbeit erforscht künstlerische Ansätze für interreligiösen und interkulturellen Austausch. Organisiert wurde der Empfang vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing. Die Veranstaltung ist Teil der übergreifenden Dialogreihe Dialoge für den Frieden, die in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft unter Leitung von Professor Alfons Kenkmann entwickelt wurde.

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Weitere Informationen zu Themen und Terminen der Reihe finden sich unter www.stadt-unser.de/frieden/dialoge.

Der Empfang im Friedensaal Münster unterstrich die langjährigen Bemühungen, das Verständnis zwischen den Religionsgemeinschaften zu fördern. Mit 34 vertretenen Gruppen zeigte die Veranstaltung das gemeinsame Engagement der Städte für ein friedliches Miteinander. Die Tradition wird im nächsten Jahr fortgesetzt – dann wieder im Osnabrücker Rathaus.

Quelle