17 June 2026, 17:43

10.000 Euro Spende für den SkF – doch die Finanznot bleibt

Stiftung Kritz spendet 10.000 Euro an die SkF

10.000 Euro Spende für den SkF – doch die Finanznot bleibt

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die Mittel sollen die Betreuungsarbeit des Vereins unterstützen, der rund 200 rechtliche Betreuungen verwaltet. Die Übergabe der Spende erfolgte im Rahmen einer Feier, an der lokale Amtsträger sowie Vertreter der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef und Martin teilnahmen.

Die Kritz-Stiftung wurde aus dem Nachlass von Maria Kritz gegründet. Sie hinterließ klare Anweisungen, dass ihr Vermögen nach ihrem Tod Bedürftigen zugutekommen solle. Die Spende wurde offiziell von der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef und Martin überreicht, in Anwesenheit von Christian Benzrath, dem Ersten Bürgermeisterstellvertreter.

Stephanie Krone, die den SkF leitet, erläuterte, dass die Organisation weit mehr als nur die grundlegende Betreuung anbiete. Mitarbeiter begleiteten Betreute zu Arztterminen und nähmen sich Zeit, um auf ihre Anliegen einzugehen. Doch der SkF steht unter wachsendem finanziellen Druck: Die Pauschalvergütungen für Betreuungen wurden seit 2019 nicht erhöht, während Personalkosten und Sachausgaben weiter steigen.

In der Folge muss jedes Teammitglied nun mehr Fälle betreuen, was weniger Zeit für die individuelle Zuwendung lässt. Eine Reform der Pauschalvergütungen ist zwar für 2026 geplant, doch die steigenden Ausgaben werden voraussichtlich kaum Entlastung bringen. Bei der Spendenübergabe dankte der Erste Bürgermeisterstellvertreter der Kirche und dem SkF für ihr Engagement zugunsten schutzbedürftiger Menschen.

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Die 10.000-Euro-Spende wird dem SkF helfen, sein Unterstützungsangebot für die anvertrauten Personen auszubauen. Trotz der finanziellen Herausforderungen bleibt die Organisation ihrem Anspruch treu, individuelle Hilfe zu leisten. Die geplante Reform 2026 könnte zwar die Finanzierung anpassen, doch die laufenden Kostensteigerungen werden voraussichtlich jeden positiven Effekt zunichtemachen.

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