1. FC Köln rutscht nach 3:3 gegen Gladbach tiefer in die Abstiegszone
Margit Atzler1. FC Köln rutscht nach 3:3 gegen Gladbach tiefer in die Abstiegszone
1. FC Kölns Krise in der Bundesliga vertieft sich nach 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach
Die sportliche Talfahrt des 1. FC Köln in der Bundesliga hat sich nach dem 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach weiter verschärft. Mit dem Ergebnis verlängerte sich die sieglose Serie des Teams auf sieben Spiele – die Kölner hangeln sich damit knapp über den Abstiegsrängen. Sportdirektor Thomas Kessler zog nach dem Spiel die volle Rückendeckung für Trainer Lukas Kwasniok in Frage und löste damit Spekulationen über die nächsten Schritte des Vereins aus.
Die schwache Form der Kölner zeigt sich deutlich: In den letzten 17 Ligaspielen gelang lediglich ein zweiter Sieg. Das Remis am Samstag gegen Mönchengladbach war eine weitere verpasste Chance, besonders nach der zuvor verpassten Derby-Sieg. Aktuell belegt der FC die Position 15 in der Tabelle – die Abstiegsgefahr wird immer konkreter.
Trainer Kwasniok gab sich nach dem Spiel kämpferisch und betonte, er sei "der richtige Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team im richtigen Verein". Zudem behauptete er, sich "zu hundert Prozent" vom Verein unterstützt zu fühlen. Doch Kesslers zurückhaltende Reaktion deutete auf anderes hin. Auf Nachfrage erklärte der Sportdirektor, er werde "eine Nacht darüber schlafen", bevor er Entscheidungen treffe, und kündigte an, die Lage am Wochenende neu zu bewerten.
Der Druck auf Köln könnte weiter steigen, sollte der FC St. Pauli am kommenden Spieltag zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnen. Eine Niederlage der "Geißböcke" in diesem Szenario würde sie auf Platz 16 – den Relegationsplatz – zurückwerfen.
Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln steht damit auf der Kippe, während die Saison des Teams weiter aus dem Ruder läuft. Mit nur zwei Siegen in 17 Spielen steht der Verein vor einer entscheidenden Phase. Jeder weitere Fehltritt könnte den Abstieg in die untere Tabellenhälfte besiegeln – und den Verein zum Handeln zwingen, bevor es zu spät ist.






