Volksbank Mönchengladbach baut neue Filiale in Hardt nach Automaten-Sprengung
Angelina ReinhardtVolksbank Mönchengladbach baut neue Filiale in Hardt nach Automaten-Sprengung
Die Volksbank Mönchengladbach eG plant den Bau eines neuen Bürogebäudes im Stadtteil Hardt. Das Vorhaben folgt der Verlegung der bisherigen Filiale, die durch eine Sprengung eines Geldautomaten schwer beschädigt worden war. Die Bank will damit ihre lokale Präsenz stärken und gleichzeitig die enge Verbindung zu den Kunden in der Region aufrechterhalten.
Das neue Gebäude entsteht an der Tomper Weg auf einem städtischen Grundstück, das mit Unterstützung der WFMG (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach) und der EWMG (Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach) verkauft wurde. Als L-förmiger, zweigeschossiger Bau konzipiert, wird es im Erdgeschoss eine 475 Quadratmeter große Volksbank-Filiale beherbergen. Im Obergeschoss stehen zusätzlich 300 Quadratmeter vermietbare Fläche zur Verfügung, was potenziell neue Arbeitsplätze in der Region schaffen könnte.
Das Design zielt darauf ab, sich harmonisch in die Umgebung einzufügen und Kunden einen leicht zugänglichen Zugang zu ermöglichen. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG, rechnet mit einer Fertigstellung des Baus bis Anfang 2028. Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der der Bankensektor durch die Digitalisierung tiefgreifende Veränderungen erlebt und der Bedarf an physischen Filialen sinkt.
In den vergangenen fünf Jahren verzeichnete der Immobilienmarkt in Mönchengladbach einen deutlichen Anstieg der Wohnpreise – insbesondere für Wohnungen stiegen die Kosten um 25 bis 30 Prozent. Gleichzeitig ging die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien, vor allem nach Büroräumen, um 5 bis 10 Prozent zurück, da immer mehr Unternehmen ihre Aktivitäten ins Internet verlagern. Trotz gestiegener Baukosten unterstreicht das Projekt der Volksbank ihr Bekenntnis zu persönlichen Kundenservices vor Ort.
Die neue Filiale ersetzt den beschädigten Standort in Hardt und festigt die regionale Verankerung der Bank. Mit der für Anfang 2028 geplanten Fertigstellung wird das Gebäude moderne Bankdienstleistungen bieten und sich gleichzeitig an die sich wandelnden Anforderungen der Branche anpassen. Die zusätzlichen vermietbaren Flächen eröffnen zudem Chancen für ein lokales Beschäftigungswachstum.






