Unbeaufsichtigte Kerze löst nächtlichen Wohnungsbrand in Oberhausen aus
Margit AtzlerUnbeaufsichtigte Kerze löst nächtlichen Wohnungsbrand in Oberhausen aus
Brand in Wohnung in der Olbergsweg – Kerze löst Feuer aus
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, kurz nach 3:20 Uhr, brach in einer Erdgeschosswohnung in der Olbergsweg ein Feuer aus. Der Brand wurde durch eine unbeaufsichtigte Kerze ausgelöst, die auf einem hölzernen Tisch weiterbrannte. Dank eines funktionierenden Rauchmelders und der schnellen Reaktion eines Nachbarn konnte Schlimmeres verhindert werden.
Der Rauchmelder in der Wohnung löste aus und weckte einen Nachbarn, der sofort die Notrufnummer 112 wählte. Trotz des lauten Alarms erwachte die Bewohnerin nicht, sodass der Nachbar vergeblich versuchte, sie zu warnen.
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königshardt und der Berufsfeuerwehr Oberhausen trafen kurz darauf ein. Sie drangen in die brennende Wohnung ein und retteten sowohl die Frau als auch ihren Hund. Die Flammen wurden schnell gelöscht, und die Wohnung wurde belüftet, um den Rauch zu vertreiben.
Die Frau und ihr Haustier wurden anschließend von Rettungskräften untersucht, bevor sie in ihre Wohnung zurückkehren durften. Die Ermittler bestätigten später, dass das Feuer durch die Kerze entstanden war, die den Holztisch entzündet hatte. Die Behörden betonten, dass Kerzen niemals unbeaufsichtigt bleiben sollten, da selbst kleine Flammen sich rasant ausbreiten können.
Die Feuerwehr wies zudem auf die lebensrettende Bedeutung von Rauchmeldern hin: Im Schlaf sei man auf seinen Geruchssinn nicht verlässlich angewiesen. Ein funktionierender Melder verschaffe entscheidende Sekunden, um zu fliehen und Hilfe zu holen.
Dank der schnellen Reaktion des Nachbarn und der frühen Warnung durch den Rauchmelder gab es keine schweren Verletzungen. Die Feuerwehr wiederholte ihre dringende Empfehlung: Kerzen stets löschen, bevor man den Raum verlässt oder schlafen geht. Funktionierende Rauchmelder bleiben eine der einfachsten und zugleich wirksamsten Maßnahmen, um Brände mit tragischem Ausgang zu verhindern.






