10 May 2026, 02:20

SiBB-Projekt in Dortmund: 3.200 Fahrgäste kontrolliert – 136 Verstöße entdeckt

Eine Gruppe von Menschen geht durch eine belebte U-Bahn-Station mit einem Polizeibeamten im Vordergrund, umgeben von Schildern, Bildschirmen und Geländern.

SiBB-Projekt in Dortmund: 3.200 Fahrgäste kontrolliert – 136 Verstöße entdeckt

Kürzliche Kontrollen im Rahmen des Dortmunder SiBB-Projekts zielen auf Kriminalität und Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr

Bei einer aktuellen Aktion des Dortmunder SiBB-Projekts (Sicherheit im Bahn- und Busverkehr) stand die Bekämpfung von Straftaten und die Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr im Fokus. An neuralgischen Punkten wie dem Hauptbahnhof Dortmund wurden über 3.200 Fahrgäste überprüft. Die seit 2018 laufende Initiative setzt sich für Ordnung und die Reduzierung von Straßenkriminalität ein.

Das SiBB-Projekt wurde 2018 ins Leben gerufen, um die Sicherheit an großen und besonders gefährdeten Verkehrs-Knotenpunkten zu erhöhen. Der Dortmunder Hauptbahnhof zählt zu den Hauptstandorten, die im Rahmen des Programms überwacht werden. Kern der Maßnahme sind regelmäßige, aber unangekündigte Kontrollen von Reisenden und verdächtigen Personen.

An der jüngsten Operation waren die Dortmunder Polizei, die Bundespolizei sowie Ordnungsamtmitarbeiter beteiligt. Die Einsatzkräfte überprüften 3.264 Fahrgäste und deckten dabei insgesamt 136 Verstöße auf. Darunter fielen drei Ordnungswidrigkeiten, neun Platzverweise sowie eine Straftat.

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Neben der Strafverfolgung verfolgt das Projekt das Ziel, das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken. Durch sichtbare Streifen und präventive Kontrollen soll ein größeres Vertrauen in die öffentliche Sicherheit geschaffen werden. Die SiBB-Einsätze finden mehrmals jährlich statt und ergänzen die täglichen Maßnahmen zur Kriminalprävention.

Die aktuellen SiBB-Kontrollen führten zu Bußgeldern, Platzverweisen und der Einleitung eines Strafverfahrens. Die Behörden nutzen das Projekt weiterhin als Instrument gegen Straßenkriminalität im Dortmunder Verkehrsnetz. Weitere Einsätze sind im Laufe des Jahres in unregelmäßigen Abständen geplant.

Quelle