Schmitz Cargobull setzt auf Innovation mit Rekordumsatz und smarter Produktion
Margit AtzlerSchmitz Cargobull setzt auf Innovation mit Rekordumsatz und smarter Produktion
Schmitz Cargobull meldet starke Finanzzahlen und treibt Innovationen im Transportsektor voran. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von 2,251 Milliarden Euro und erweitert seinen Fokus über Anhänger hinaus auf digitale und nachhaltige Technologien.
Auf der anstehenden IAA Transportation 2026 wird Schmitz Cargobull die neue Kühlaggregat-Reihe S.CU dc90 präsentieren. Das Modell verfügt über einen elektrifizierten Kühlkreislauf und ein optimiertes Abtausystem, was die Effizienz im temperaturgeführten Transport steigert. Zum Portfolio gehört auch der Kühlauflieger S.KO Cool mit feuerverzinktem, verschraubtem Kurzfahrgestell. Er bietet eine 10-jährige Durchrostgarantie und nutzt die Ferroplast-Paneeltechnologie, um Energieverbrauch und Laufzeit der Kühleinheit zu reduzieren.
Der Trockenfracht-Kastenaufbau S.BO Express bietet eine Innenhöhe von bis zu 3.200 Millimetern und ein Ladevolumen von über 108 Kubikmetern. Die Produktion am Standort Vreden in Deutschland läuft auf Hochtouren: Rund 15.000 Fahrzeuge verlassen jährlich das Werk – im Schnitt rollt alle 15 Minuten ein neuer Anhänger vom Band. Um diese Kapazitäten zu unterstützen, investierte das Unternehmen etwa 60 Millionen Euro, um den Standort zu einer „Smart Factory“ umzubauen.
Nachhaltigkeit treibt Schmitz Cargobull mit dem vollElektrischen Kühlauflieger S.KOe Cool voran, der lokal emissionsfrei fährt. Auch die Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle: Das Telematiksystem TrailerConnect ist nun Serienausstattung bei allen Neufahrzeugen und ermöglicht Flottenmanagement sowie Echtzeit-Überwachung.
Die jüngsten Innovationen und Investitionen unterstreichen das Engagement des Unternehmens für Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Mit Produkten wie dem S.CU dc90 und dem S.KOe Cool positioniert sich Schmitz Cargobull an der Spitze moderner Transportlösungen. Die Modernisierungen am Standort Vreden stärken zudem die Produktionskapazitäten.
