03 April 2026, 12:30

Rekordbeteiligung beim Düsseldorfer Para- und Inklusionssporttag 2025

Eine Gruppe von Rollstuhlfahrern auf einem Feld bei den Invictus Games Düsseldorf 2020, mit einer großen Menge im Hintergrund, umgeben von Geländern und Stufen, die zu einem Bildschirm führen.

Rekordbeteiligung beim Düsseldorfer Para- und Inklusionssporttag 2025

Über 70 Kinder mit Behinderungen nahmen am dritten Para- und Inklusionssporttag in Düsseldorf teil

Die im Jahr 2025 ausgetragene Veranstaltung bot den jungen Teilnehmenden ein breites Spektrum an Sportarten zum Ausprobieren. Die Organisatoren bestätigten, dass der Sporttag auch 2026 wieder stattfinden soll.

Erstmals veranstaltet wurde der Para- und Inklusionssporttag 2023 von Ruth Dagge, der Inklusionsbeauftragten des Düsseldorfer Sportamts. Seither hat sich die Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt. In diesem Jahr boten 18 Sportvereine 19 verschiedene Disziplinen an, wobei am Veranstaltungstag zwölf davon zur Auswahl standen.

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Unter den beteiligten Vereinen waren die Düsseldorfer Turnerschaft, der Rheinische RC sowie der Deutsche Behindertensportverband (DBS). Eltern erhielten von Fachleuten des Behindertensportverbands Beratung zu Trainingsmöglichkeiten.

Für den elfjährigen Johannes Brungs aus Neuss war es die erste Teilnahme. Der seit Geburt behinderte Junge, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, probierte Tischtennis aus und fand die Veranstaltung besonders wegen der vielfältigen Angebote beeindruckend. Nun plant er, mit Rollstuhlbasketball zu beginnen und 2026 wieder dabei zu sein.

Ziel der Veranstaltung war es, Para-Sportarten bekannter zu machen und Kindern mit Behinderungen mehr Teilhabemöglichkeiten zu bieten. Dagge bestätigte, dass die Initiative fortgeführt wird – für das kommende Jahr ist bereits eine weitere Auflage geplant.

Der dritte Para- und Inklusionssporttag verzeichnete eine Rekordbeteiligung und ein erweitertes Aktivitätsangebot. Durch die engagierte Mitwirkung von Vereinen und Verbänden bot die Veranstaltung nicht nur sportliche Möglichkeiten, sondern auch Unterstützung für Familien. Bereits jetzt gibt es Pläne, das Format 2026 weiter auszubauen.

Quelle