Rechtsextreme Angriffsserie in Essen-Kray: Vier Verletzte und 19 Festnahmen
Micha SeipRechtsextreme Angriffsserie in Essen-Kray: Vier Verletzte und 19 Festnahmen
Am Freitagabend, dem 8. August, fanden in Essen-Kray mehrere Versammlungen statt. Bei der anschließenden Auflösung kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der vier Personen leicht verletzt wurden.
Wie die Ermittlungen ergaben, waren ehemalige Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung an der Haltestelle Kiwittstraße in einen Bus gestiegen. Von dort aus griffen sie Gegendemonstranten an, bevor sie aus dem Fahrzeug flohen.
Die Polizei griff schnell ein, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Die Beamten identifizierten 19 Tatverdächtige, darunter sieben Minderjährige. Die Gruppe besteht aus 16 Männern und drei Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren.
Polizeipräsident Andreas Stüve betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Er fügte hinzu, dass die Behörden entschlossen und zügig gehandelt hätten, um den Vorfall zu klären. Für weitere Rückfragen steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung.
Die Polizei machte deutlich, dass Angriffe auf Demonstrationsteilnehmer nicht toleriert würden. Die Verantwortlichen müssten mit Konsequenzen rechnen. Die Lage sei nun unter Kontrolle, die Ermittlungen würden fortgesetzt.






