25 May 2026, 04:24

Polizei zerschlägt Passfälscher-Ring bei Deutschprüfung in Köln

POL-K: 251001-1-K: Andere Personen für Sprachtest missbraucht - Drei Verdächtige festgenommen

Polizei zerschlägt Passfälscher-Ring bei Deutschprüfung in Köln

Die Kölner Polizei hat drei Männer unter dem Verdacht auf Betrug und Urkundenfälschung festgenommen, nachdem ein Zeuge gefälschte Pässe gemeldet hatte. Der Vorfall ereignete sich während einer Deutschprüfung in einer Schule im Kölner Stadtteil Neuehrenfeld am Montag, dem 30. September. Später nahmen Beamte in Hamburg einen weiteren Mann in Gewahrsam, der mit dem Fall in Verbindung stehen soll.

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Die Ermittlungen begannen, als ein Zeuge drei Pässe aus Guinea, Ghana und Togo den Behörden übergab. Dabei stellte sich heraus, dass die Personaldatenseiten dieser Dokumente gefälscht waren. Die Polizei durchsuchte daraufhin eine Sprachschule in der Graeffstraße, wo drei Männer im Alter von 54, 36 und 40 Jahren festgenommen wurden. Alle drei besaßen deutsche Ausweisdokumente, standen jedoch im Verdacht, unter falschen Namen an Prüfungen teilgenommen zu haben, um Sprachzertifikate für Dritte zu erschleichen.

Im Rahmen einer separaten, richterlich angeordneten Durchsuchung in Hamburg wurde zudem ein 34-jähriger Mann vorläufig festgenommen. Er verfügte über keine gültige Aufenthaltserlaubnis und soll in die Fälschungsaktion verwickelt gewesen sein. Die Ermittler prüfen derzeit die Rolle von drei weiteren Männern im Alter von 44, 36 und 38 Jahren, deren Daten in den gefälschten Pässen auftauchten.

Der Fall wird weiterhin von der Spezialeinheit KK 35 aktiv untersucht, die für die Aufklärung zuständig ist. Die Behörden haben noch keine weiteren Details bekannt gegeben, bestätigten jedoch, dass der Einsatz auf einem Hinweis zu den gefälschten Dokumenten beruhte.

Die Festnahmen sind das Ergebnis einer abgestimmten Aktion der Polizeibehörden in Köln und Hamburg. Vier Männer befinden sich derzeit in Untersuchungshaft, drei weitere stehen unter Verdacht, in die Machenschaften verstrickt zu sein. Für offizielle Aktualisierungen können Medienanfragen an die Pressestelle des Kölner Polizeipräsidiums gerichtet werden.

Quelle