Polizei stoppt zwei extrem überladene Holztransporter mit 55 und 50 Tonnen Gewicht
Margit AtzlerPolizei stoppt zwei extrem überladene Holztransporter mit 55 und 50 Tonnen Gewicht
Polizei in Nordrhein-Westfalen stoppt zwei schwer überladene rumänische Holztransporter
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat zwei rumänische Holzlastwagen wegen extremer Überladung aus dem Verkehr gezogen. Die Fahrzeuge wurden bei einer gezielten Kontrolle in Winterberg durch die Kreispolizeibehörde Hochsauerland angehalten. Beide Lkw wiesen zudem schwere Sicherheitsmängel auf, darunter stark abgenutzte Reifen.
Allein im vergangenen Jahr registrierte die örtliche Polizei rund 1.250 Verstöße gegen Transportvorschriften und überladene Lastwagen in der Region. Die Behörden betonen, wie wichtig die frühzeitige Erkennung von Risiken ist, um Unfälle durch unsichere Schwerlastfahrzeuge zu verhindern.
Der erste Lkw wog 55 Tonnen – und lag damit 15 Tonnen über dem gesetzlichen Höchstgewicht von 40 Tonnen. Das zweite Fahrzeug brachte 50 Tonnen auf die Waage, ebenfalls deutlich über dem erlaubten Limit. Polizeirat Victor Ocansey wies auf die erheblichen Gefahren hin, die eine solche Überladung für alle Verkehrsteilnehmer darstellt.
Beide Lastwagen wurden wegen des extremen Übergewichts und der kritischen Sicherheitsmängel sofort stillgelegt. Das verantwortliche Unternehmen musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen und erhielt einen offiziellen Bescheid. Gegen die Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
Die Kreispolizeibehörde Hochsauerland kündigte an, die Kontrollen von Schwerlastfahrzeugen weiterhin konsequent durchzuführen. Ziel sei es, gefährliche Zustände schnell zu erkennen und unsichere Lkw aus dem Verkehr zu ziehen, bevor sie Schaden anrichten.
Die beiden Lastwagen bleiben bis zur Behebung aller Mängel und der Überprüfung der Vorschriftsmäßigkeit gesperrt. Das Unternehmen muss die Verstöße nun bereinigen und gegebenenfalls anfallende Kosten tragen. Die Behörden werden die Einhaltung von Gewichtsgrenzen und Sicherheitsstandards im Schwerlastverkehr in der Region weiter streng überwachen.






