Polizei stoppt Auto in Siegburg: Kinder ungesichert und Fahrer ohne Führerschein
Micha SeipPolizei stoppt Auto in Siegburg: Kinder ungesichert und Fahrer ohne Führerschein
Polizei stoppt Auto in Siegburg: Zwei Kinder unzureichend gesichert – Fahrer ohne Führerschein
Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle hat die Polizei in Siegburg am Mittwochmorgen ein Auto angehalten. Im Inneren entdeckten die Beamten zwei kleine Kinder, die im Fond nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Der 20-jährige Fahrer, der über keinen gültigen Führerschein verfügt, muss sich nun wegen mehrerer Verstöße verantworten.
Der Vorfall ereignete sich gegen 7:40 Uhr auf der Deutzer-Hof-Straße. Die Beamten kontrollierten im Rahmen einer Sicherheitsaktion Schulwege, als sie das Fahrzeug wegen Auffälligkeiten anhielten.
Im Fond saß ein dreijähriges Kind in einem ungeeigneten Kindersitz, das lediglich mit einem Beckengurt gesichert war. Bei einem sechsjährigen Kind war der Brustgurt nicht korrekt geschlossen. Nach deutscher Verkehrsordnung müssen Kinder unter zwölf Jahren oder kleiner als 1,50 Meter in einem zugelassenen Rückhaltesystem transportiert werden.
Der Fahrer gab zu, keinen Führerschein zu besitzen. Auch der 50-jährige Halter des Wagens muss sich nun vorwerfen lassen, eine nicht berechtigte Person ans Steuer gelassen oder sogar angewiesen zu haben. Die Behörden verhängten gegen den Fahrer ein Bußgeld wegen der Sicherungsmängel und leiteten ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Führerschein ein.
Die Polizei wies die Öffentlichkeit darauf hin, dass Sicherheitsgurte stets korrekt angelegt werden müssen – selbst auf kurzen Strecken.
Der Fall wird nun juristisch weiterverfolgt. Der Fahrer muss sich für das Fahren ohne Führerschein sowie die mangelhafte Sicherung der Kinder verantworten. Auch der Halter wird für seine Beteiligung an der Straftat zur Rechenschaft gezogen.






