OWL Afrofestival 2025 verbindet Kultur und Wassergerechtigkeit in Bad Salzuflen
Micha SeipOWL Afrofestival 2025 verbindet Kultur und Wassergerechtigkeit in Bad Salzuflen
Bad Salzuflen veranstaltete kürzlich das „OWL Afrofestival 2025“ unter dem Motto „Gemeinsam für gerechten Zugang zu Wasser“. Die Veranstaltung brachte internationale Expertinnen und Experten mit lokalen Teilnehmenden zusammen, um sich den globalen Herausforderungen im Wassersektor zu stellen. Neben kulturellen Begegnungen bot das Festival eine Plattform für fachliche Diskussionen über Lösungen für den Zugang zu sauberem Wasser.
Eine Delegation aus Burkina Faso, angeführt von Hamidou Belem, dem Kulturberater des burkinischen Kulturministers, besuchte im Rahmen des Festivals Bad Salzuflen. Zu der Gruppe gehörten Fachleute aus den Bereichen Wasser- und Sanitärversorgung, ländliche Entwicklung sowie Gesundheit. Ziel des Besuchs war es, den Austausch mit lokalen Akteurinnen und Akteuren über gemeinsame Herausforderungen zu fördern.
Der Stadtarchivar führte die Delegation durch die Geschichte Bad Salzuflens und präsentierte dabei Sehenswürdigkeiten wie die Gradierwerke und die Wandelhalle. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch im GESUNDWERK, wo sich die Gäste über die therapeutische Nutzung von Thermalwasser und die Sole-Technologie informierten. Zudem besichtigten sie den Wasserturm in Obernberg und erfuhren mehr über dessen Bedeutung für die regionale Wasserversorgung.
Die Festivalreihe selbst verband kulturelle Begegnungen mit praxisnahen Diskussionen. Die Themen reichten von Wassermanagement bis hin zu übergreifenden Nachhaltigkeitsinitiativen – stets mit dem Fokus auf gemeinsame Lösungsansätze.
Der Besuch der Delegation und das Programm des Afrofestivals unterstrichen die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Wasserzugangsproblemen. Die Gespräche zwischen den burkinischen Expertinnen und Experten sowie lokalen Verantwortlichen brachten neue Perspektiven auf nachhaltige Praktiken hervor. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie geteiltes Wissen den Fortschritt bei der Lösung globaler Wasserfragen vorantreiben kann.






