30 May 2026, 20:24

Olivia Rodrigo verteidigt ihre Babydoll-Kleider gegen feministische Kritik

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo verteidigt ihre Babydoll-Kleider gegen feministische Kritik

Olivia Rodrigo sieht sich seit Kurzem mit Kritik an ihrer Vorliebe für Babydoll-Kleider in jüngsten Auftritten und Musikvideos konfrontiert. Die Kontroverse nahm Fahrt auf, nachdem sie das Outfit bei einem Live-Konzert in Barcelona sowie in ihrem Video zu Drop Dead trug. Mittlerweile haben sich sowohl Kollegen aus der Musikbranche als auch Fans in die Debatte eingeschaltet.

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Ausgelöst wurde der Streit durch Rodrigos Musikvideo zu Drop Dead, in dem sie ein verspieltes Babydoll-Kleid trug. Kritiker warfen ihr vor, kindliche Ästhetik mit erwachsenen Themen zu vermischen, und bezeichneten den Look als unangemessen. Später erschien die Sängerin in einem ähnlichen Outfit auf der Bühne in Barcelona – und entfachte die Diskussion damit erneut.

Rodrigo nahm in einem Podcast Stellung zur Kritik und nannte die Reaktionen „seltsam“ und „beunruhigend“. Sie argumentierte, der Backlash offenbare tiefere gesellschaftliche Probleme, etwa die Tendenz, Mädchen für männliche Begierden verantwortlich zu machen. Zudem verwies die Sängerin auf kulturelle Muster, die schädliche Einstellungen gegenüber jungen Frauen normalisierten.

Inspiriert von feministischen Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love verteidigte Rodrigo ihre stilistischen Entscheidungen. Love selbst zeigte Solidarität, indem sie Social-Media-Beiträge teilte, die die junge Künstlerin unterstützten. Unterdessen steht Rodrigos neues Album You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love für den 12. Juni in den Startlöchern – mit Hits wie Drop Dead und The Cure.

Die Debatte um Rodrigos Babydoll-Kleider hat größere Diskussionen über Mode, Feminismus und gesellschaftliche Wahrnehmung angestoßen. Ihr Album erscheint nächsten Monat, während Fans und Kritiker gleichermaßen gespannt verfolgen, wie die Sängerin künftig ihre Kunst und ihr öffentliches Image gestaltet.

Quelle