Ole Book übernimmt als BVB-Sportdirektor: Sofortige Vertragsgespräche und Strategiewechsel
Margit AtzlerOle Book übernimmt als BVB-Sportdirektor: Sofortige Vertragsgespräche und Strategiewechsel
Borussia Dortmund stellt Ole Book als neuen Sportdirektor vor
Nur einen Tag nach dem Rücktritt von Sebastian Kehl hat Borussia Dortmund Ole Book als neuen Sportdirektor verpflichtet. Book wechselt vom SV Elversberg zum BVB und bringt frischen Wind in die Transferstrategie des Vereins.
Schon an seinem ersten Tag führte er Gespräche mit Mitarbeitern und Spielern, darunter erste Vertragsverhandlungen mit Verteidiger Nico Schlotterbeck. Der 45-Jährige hat deutlich gemacht, dass er in seiner neuen Position zügig handeln will.
Die Entscheidung für Book ist das Ergebnis monatelanger Gespräche. Der Verein hatte ihn bereits im frühen Januar kontaktiert – lange vor Kehls Abschied. Seine Verpflichtung markiert einen Strategiewechsel nach Jahren mit durchwachsenen Ergebnissen unter seinem Vorgänger.
Kehl hatte seit 2020 die sportliche Leitung inne und begleitete die Entwicklung von Stars wie Jude Bellingham und Erling Haaland. Doch die Kritik an inkonsistenten Leistungen und Kaderproblemen wuchs. Im März 2026 entschied sich der Verein schließlich für einen Neuanfang und setzte auf Books Ruf, mutige und gleichzeitig kostengünstige Transfers zu tätigen.
Book hat keine Zeit verloren. Gleich am ersten Tag traf er sich mit dem Trainerteam und den Spielern – ein Zeichen für seinen praktischen Führungsstil. Die Vertragsgespräche mit Schlotterbeck begannen sofort und zeigen seinen Fokus auf die Bindung wichtiger Leistungsträger. Zudem betonte er seinen Plan, unterbewertete Talente zu entdecken, die sich zu Stammkräften entwickeln können.
Anders als manche Neulinge rechnet Book nicht mit einer langen Einarbeitungsphase. Er sieht sich bereit, sofort durchzustarten. In den kommenden Wochen wird er sich intensiver mit den personellen Herausforderungen des Vereins befassen, mit dem Ziel, den Kader umzubauen, ohne das Budget zu sprengen.
Books Amtsantritt deutet auf eine neue Ausrichtung der Dortmunder Transferpolitik hin. Der Verein setzt nun auf kluge, kosteneffiziente Verpflichtungen statt auf teure Großtransfers. Seine ersten Schritte lassen eine entschlossene Vorgehensweise erkennen, während er den Wiederaufbau des Teams vorantreibt.






