NRW und Bahn starten Großoffensive gegen Verspätungen und marode Gleise
Micha SeipNRW und Bahn starten Großoffensive gegen Verspätungen und marode Gleise
Nordrhein-Westfalen (NRW) und die Deutsche Bahn haben ein neues Kooperationsabkommen unterzeichnet, um den Schienenverkehr zu verbessern. Die Vereinbarung zielt darauf ab, die anhaltenden Verspätungen und Zugausfälle zu bekämpfen – im vergangenen Jahr waren jeweils jeder vierte bzw. jeder sechste Zug betroffen.
Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die Modernisierung stark frequentierter Strecken im Land. Ab Februar beginnen die Arbeiten an der Strecke Köln–Wuppertal–Hagen, weitere Projekte an den Verbindungen Hagen–Unna–Hamm, Köln–Bonn–Koblenz sowie Aachen–Köln sollen in den kommenden Jahren folgen.
Die Schieneninfrastruktur in NRW befindet sich derzeit in schlechterem Zustand als in vielen anderen Bundesländern. Beide Seiten haben sich darauf verständigt, dringende Sanierungen und Ausbaumaßnahmen priorisiert anzugehen.
Zu den langfristigen Zielen gehören der Bau eines modernen Bahnhofs sowie die Einrichtung einer Direktverbindung zwischen Köln und London. Die Pläne unterstreichen das gemeinsame Engagement für mehr Zuverlässigkeit und bessere Anbindungen.
Das Abkommen legt klare Schritte für die Aufwertung des NRW-Schienennetzes fest. Die Bauarbeiten sollen zeitnah beginnen, wobei zunächst die wichtigsten Strecken in den Fokus rücken. Ziel ist es, Verspätungen zu verringern und die Reisequalität für Fahrgäste in der gesamten Region zu steigern.






